
Émilien Jacquelin war über Jahre eine der schillerndsten Persönlichkeiten im Biathlon. © AFP / ODD ANDERSEN
Radprofi statt Biathlet: Olympiasieger wechselt Sport
Jetzt ist es fix! Biathon-Superstar Émilien Jacquelin, mehrfacher Medaillengewinner bei Olympia 2026 in Antholz, kehrt dem Wintersport den Rücken. Er versucht sich als Radprofi – vorerst zumindest.
23. September 2026
Von: dpa/fop
Der französische Olympiasieger Émilien Jacquelin wird im kommenden Jahr im Radsport statt wie bisher im Biathlon an den Start gehen. Der Wintersport verliert dadurch eine schillernde Persönlichkeit.
Diese Entscheidung kommunizierte der 31-Jährige am Abend in einer Videobotschaft des französischen Skiverbands. Die Fans reagierten gespalten – von tiefem Bedauern bis hin zu emotionalen Glückwünschen.
„Olympia 2030 bleibt das Ziel“ Émilien Jacquelin
Jacquelin sagte aber, dass „Olympia 2030 das Ziel bleibt – wie ich es immer gesagt habe“. Die nächsten Winterspiele in dreieinhalb Jahren finden in den französischen Alpen statt. In diesem Februar hatte Jacquelin bei den Olympia-Wettbewerben in Antholz Gold in der Staffel sowie Bronze in der Verfolgung gewonnen.
Gruß an die Biathlon-Fans
Der erfolgreiche Biathlet betonte, dass es sich nicht um einen Abschied für immer halte. Es gehe zunächst um die kommende Saison. Jacquelin probierte sich seit Anfang Mai beim Nachwuchsteam von Decathlon-CMA CGM aus.Im Februar hatte Émilien Jacquelin in Antholz die Massen begeistert. © APA/afp / ODD ANDERSEN
Er habe einen sechsmonatigen Praktikumsvertrag, hatte Jacquelin der L'Equipe gesagt. Obwohl er sich Anfang Mai nach einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen hatte und operiert werden musste, bestritt er im Sommer bereits erste Einsätze. An seine Biathlon-Fans richtete er die Worte: „Wir sehen uns.“
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