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Blumen und Edelmetall: Rebecca Passler ließ sich in Obertilliach prämieren.

Rebecca Passler: „Ich war selten so nervös“

Die Freude über gewonnene Medaillen in Obertilliach hält an. Bei der Junioren-WM der Biathleten gab es am Dienstag wieder Silber für eine Sportlerin aus Antholz. Diesmal war es die 19-jährige Rebecca Passler, die sich Silber im Sprint der Juniorinnen sicherte. Wir haben mit ihr gesprochen.



Von Luis Mahlknecht aus Obertilliach


Die Nichte der Biathlonlegende Johann Passler feierte im Sprintwettkampf Platz zwei hinter der überragenden Amy Baserga aus der Schweiz. „Ich war heute seltsam nervös, das ist eigentlich nicht mein Stil“, lächelte die großgewachsene Sportlerin im Zielauslauf, als ihr Silbermedaillenplatz feststand.

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Rebecca Passler, die am 31. August ihren 20. Geburtstag feiern wird, gilt als große Hoffnung im Südtiroler Nachwuchsbereich. Neben ihrer Ausbildung im Bereich Ästhetik galt ihr Fokus dem Biathlonsport, wo sie über den Heimatverein, den Landeskader und jetzt bei der Carabinieri-Sportgruppe die Stufen nach oben erklimmen konnte.

„Morgen wird es ein sehr enges Rennen zwischen uns beiden“
Rebecca Passler im Hinblick auf das Duell mit Juni Arnekleiv
Trotz eines Fehlers sicherte sie sich in Obertilliach in Osttirol Silber im Sprintwettkampf, knapp vor der Norwegerin Juni Arnekleiv, mit der „Rebi“ nach dem Wettkampf ein nettes Gespräch hatte: „Morgen – beim Verfolger – wird es ein sehr enges Rennen zwischen uns beiden. Fast wie bei einem Massenstart“, lächelte die stets freundliche Antholzerin, die es sehr bedauerte, dass ihre Fans aufgrund der Covid-Situation nicht den kurzen Weg nach Osttirol kommen konnten, um sie vor Ort zu unterstützen. Aber zumindest im ganzen Antholzer Tal wurde Daumendrücken angesagt – und hinterher gefeiert.

Als 12. zeigte auch Hannah Auchentaller eine Spitzenleistung, die für den Verfolgungswettkampf beste Voraussetzungen schafft. Am Nachmittag lief es für die Burschen im italienischen Team nicht ganz so gut. David Zingerle war nach zwei Fehlern 20., den Sieg sicherte sich der bereits weltcuperfahrene Franzose Claude Emilien.


Autor: lm

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