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Bange Momente um Biathlon-Ass. © Lehtikuva / MARKKU ULANDER

Schwerer Unfall: Biathletin erlebt bange Momente

Dass das Sommertraining der Biathleten nicht frei von Tücken ist, wird am jüngsten Beispiel einer norwegischen Skijägerin deutlich. Sie hat bange Momente erlebt.

„Ich hatte großes Glück“, sagt Karoline Knotten gegenüber der norwegischen Tageszeitung VG. Die 27-jährige Biathletin spricht dabei über ihren schweren Fahrradunfall, der sich am Samstag ereignet hat. Knotten war gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Lotte Lie unterwegs gewesen, als sie auf einer Schotterstraße zu Sturz kam und schwer stürzte. „Ich weiß nicht mehr viel und kann mich nur erinnern, wie ich am Straßenrand saß“, sagt die 27-Jährige.


Die Bilder sind jedenfalls schockierend: Knotten zog sich schwere Abschürfungen im Gesicht zu, hatte ansonsten aber Glück im Unglück. „Am Kopf fehlt mir sonst nichts. Zum Glück habe ich einen Fahrradhelm benutzt. Ohne Helm wäre es wohl schlimmer gelaufen.“ Ihren Humor hat Knotten aber nicht verloren. „Wir gehen diese Woche mit den Mädchen der Nationalmannschaft zu einem Fest nach Oslo und es sieht so aus, als hätte ich mich gestritten.“

Knotten zeigt ihre schweren Verletzungen.


Von ihrem Arzt wurden Knotten einige Tage Pause verordnet. Trotzdem möchte sie sobald wie möglich wieder mit dem Training beginnen. Die Norwegerin kann insgesamt zwei Podestplätze im Biathlon-Weltcup vorweisen. Im November 2020 und im März 2022 landete sie im Sprint jeweils an dritter Position, zudem gewann sie mit der Staffel sechs Rennen.

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