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Lukas Hofer bestreitet seinen dritten Einsatz bei Heim-Olympia. © APA/afp / FRANCK FIFE

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Lukas Hofer bestreitet seinen dritten Einsatz bei Heim-Olympia. © APA/afp / FRANCK FIFE

Sprint mit Hofer, aber ohne Braunhofer

Nach dem emotionalen Einzel-Sieg von Johan-Olav Botn am Dienstag zum Auftakt der Individualrennen in Antholz, könnte im Sprint an diesem Freitag ein anderer enger Freund des verstorbenen Sivert Guttorm Bakken zuschlagen: Tommaso Giacomel.

Bakken war während eines Trainingslagers in Italien am 23. Dezember von Botn tot im Hotelzimmer gefunden worden, am Dienstag widmete der Skandinavier – er hatte zwei Weltcup-Sprints ausgelassen – seinen Sieg im Zeichen der Fünf Ringe seinem Freund.


Gleiches hatte mit Giacomel ein anderer enger Vertrauter Bakkens bei seinem Sprint-Sieg am 8. Jänner in Oberhof gemacht, beim Überqueren der Ziellinie in Erinnerung an den Verstorbenen den rechten Arm in Richtung Himmel gestreckt. Ähnliches wäre wohl auch bei einem Olympia-Triumph des Lokalmatadors zu erwarten.

Giacomel als Goldanwärter

Der 25-Jährige aus dem Primiero-Tal im Trentino hatte sich vor den Spielen in sehr starker Form präsentiert und zudem als Einziger in diesem Winter zwei Weltcup-Sprints gewonnen. Er gilt im heutigen Rennen über die Kurzdistanz (ab 14 Uhr im SportNews-Ticker) als ganz heißer Medaillenkandidat.

Tommaso Giacomel will wieder angreifen. © ANSA / PIERRE TEYSSOT

Tommaso Giacomel will wieder angreifen. © ANSA / PIERRE TEYSSOT


Die übrigen beiden Saisonrennen in dieser Disziplin gingen an den sonst aber nicht ins Vorderfeld gekommenen Norweger Vetle Sjaastad Christiansen sowie bei der Olympia-Generalprobe in Ruhpolding an den Schweden Sebastian Samuelsson.

Pause für Braunhofer

Gute Chancen auf die Spitzenplätze rechnet sich auch Lukas Hofer aus. Nach seinem 16. Platz zum Auftakt im Einzel sagte er: „Da ist noch Luft nach oben.“ Der Routinier bildet gemeinsam mit Giacomel, Elia Zeni und Olympia-Debütant Nicola Romanin Italiens Sprint-Aufgebot. Der Ridnauntaler Patrick Braunhofer, der am Dienstag sein bestes Karriereergebnis erzielt hatte, soll seine Kräfte für das Staffelrennen kommende Woche bündeln.

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