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Musste im Ziel lange um ihren ersten Weltcupsieg bangen: Marketa Davidova. © ANSA / ANDREA SOLERO

Sprint-Siegerin Davidova: „Ich hatte Angst“

Lange musste Marketa Davidova im Ziel in Antholz warten, ehe ihr erster Weltcup-Sieg unter Dach und Fach war. Später gab die Tschechin zu: „Ich hatte Angst, dass Laura mich überholt!“

Mit Laura meint die 22-jährige Sprint-Siegerin ihre deutsche Konkurrentin Laura Dahlmeier. Diese war als Allerletzte in das Rennen gestartet und hatte ebenso null Fehler wie Davidova geschossen. Als Dahlmeier mit einem kleinen Vorsprung in ihre letzte Runde ging, begann im Zielraum das große Zittern. „Ja, ich hatte Angst“, sagte Davidova nach dem Rennen fast schon schüchtern und ergänzte: „Ich kann noch immer nicht glauben, dass ich gewonnen habe. Ich weiß wirklich nicht, ob das alles wahr ist.“

Mäkäräinen freut sich über die Rückkehr auf das Podest

Nur um 1,7 Sekunden verpasste Kaisa Mäkäräinen den Sprint-Erfolg zum Auftakt in Antholz. Doch von Ärger über den knappen Rückstand war bei der Finnin keine Spur – im Gegenteil. „Es fühlt sich so gut an, als wäre es mein erstes Podium“, sagte die 36-Jährige freudestrahlend. Irgendwie verständlich, denn die Skandinavierin steckte zuletzt in einem tiefen Formloch. Beim Sprint in Nove Mesto reichte es gar nur zum 58. Rang – ein Desaster für die erfolgsverwöhnte Finnin: „Ich habe den Fokus in den letzten Wochen auf das Training gelegt. Das hat sich bezahlt gemacht.“

Marte Olsbu Roeiseland hat einen Tipp, warum sie heuer so stark unterwegs ist. © ANSA / ANDREA SOLERO


Für einen Lacher sorgte die Drittplatzierte Marte Olsbu Roeiseland. Die Norwegerin wurde gefragt, warum sie heuer plötzlich so stark sein. Ihre Antwort: „Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum. Aber mein Ehemann behauptet, es ist, weil ich im Sommer seinen Nachnamen angenommen habe.“

Dorothea Wierer: „Ich bin nicht in Form“

Nicht begeistert, aber auch nicht unzufrieden mit ihrem 8. Platz, war Dorothea Wierer. Die Lokalmatadorin hadert allerdings mit ihrer Schießgeschwindigkeit: „Ich habe sehr, sehr viel langsamer als üblich geschossen. Und zwar weil ich nur schwer atmen konnte, ich bekam kaum Luft. Zudem bin ich im Moment nicht in Form.“ Mit der Unterstützung ihres Heimpublikums („Ich habe die Anfeuerungen genossen“) will Wierer in der Verfolgung angreifen: „15 Sekunden Rückstand sind nicht viel, da ist alles möglich.“


Hier geht es zum Bericht des Sprint-Wettkampfs in Antholz.

Autor: cst

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