
Mit dabei waren auch sechs Verantwortliche aus Südtirol.
Südtirols Biathlon-Vertreter im hohen Norden
Seit Sonntag hat der Sommer auch kalendarisch begonnen. Doch schon jetzt denkt so manch einer schon an den kommenden Winter. Auch im Biathlon: Vergangene Woche, am Mittwoch und Donnerstag, fand in Tartu (Estland) das jährliche IBU Organising Commitee Meeting statt. Dort waren auch je eine Delegation von den Südtiroler Biathlon-Hochburgen Antholz, Martell und Ridnaun anwesend.
23. Juni 2026
Von: pm
Beim jährlichen IBU Organising Commitee Meeting werden vom Biathlon-Weltverband IBU und den Organisationskomiteen der weltweiten Wettkampf-Veranstalter die Weichen für die anstehende Saison gelegt. Dieses Meeting findet immer in jenem Land statt, wo die kommende Weltmeisterschaft ansteht. So war dieses Mal Estland an der Reihe, da die WM 2027 vom 9. bis 27. Februar in Otepää stattfindet. In Tartu, das knapp 45 Minuten vom Wettkampfzentrum in Otepää entfernt liegt, trafen sich Funktionäre der IBU mit rund 80 Verantwortlichen der Organisationskomiteen, um über den anstehenden Winter zu tagen.
Mit dabei waren auch sechs Verantwortliche aus Südtirol. Antholz, alle Jahre eines der Highlights des Weltcup-Kalenders, schickte den OK-Präsidenten Lorenz Leitgeb und Katharina Leitgeb nach Estland. Für Martell waren OK-Präsident Georg Altstätter und Katharina Fleischmann vor Ort, Ridnaun brachte seine Präsidentin Maria Theresia und Daniel Wurzer in Stellung.
Gemeinsam mit der IBU und den anderen Wettkampf-Ausrichtern wurden Themen wie Merchandising, Event-Organisation, Vermarktungsrechte, Safeguarding, Umwelt oder Fluor-Kontrollen besprochen, außerdem wurde auch die vergangene Saison eingehend analysiert. Im vergangenen Winter stand Antholz ja besonders im Fokus, da in der Südtiroler Biathlon-Hochburg die Biathlonwettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand Cortina über die Bühne gingen.
Antholz, Martell und Ridnaun kennen die Termine
Außerdem wurde auch der Wettkampf-Kalender für das Sportjahr 2026/27 offiziell gemacht. Und so dürfen die Südtiroler Biathlon-Zentren nun die Termine für den anstehenden Winter bekanntgeben. Der Weltcup in Antholz, der im vergangenen Winter aufgrund von Olympia ausfiel, steigt vom 14. bis 17. Jänner und wird wieder Tausende Biathlon-Fans aus der ganzen Welt zu sich locken. In der Woche darauf steigt im Westen Südtirols, in Martell, vom 19. bis 24. Jänner eine Etappe des Para-Weltcups.Vom 4. bis 7. Februar pilgern die besten Junior-Biathletinnen und Biathleten nach Ridnaun, dann steigt nämlich eine Etappe des IBU Junior Cups in der Wipptaler Gemeinde. Ridnaun wird außerdem vom 4. bis 7. März, also genau einen Monat später, auch eine Station des IBU Cups ausrichten, also der zweithöchsten Wettkampfklasse im Biathlon. Für Maria Theresia Wurzer & Co. sind diese Wettkämpfe auch die Generalproben für die Junioren-Weltmeisterschaft, welche 2028 im hohen Norden Südtirols staffindet. Den Abschluss der Saison 2026/27 macht erneut Martell, das vom 10. bis 14. März das Finale des IBU Cups veranstaltet. Südtirol darf sich also einmal mehr auf einen vollgepackten Biathlon-Winter freuen.
Neben dem OC-Meeting stand für die Südtiroler Biathlon-Delegation auch ein abschließender Lokalaugenschein der Biathlon-Strukturen in Otepää auf dem Programm, wo im Februar des kommenden Jahres um WM-Edelmetall gekämpft wird.
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