S+
Patrick Braunhofer enteilte in Ruhpolding der gesamten Konkurrenz. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

e Biathlon

Patrick Braunhofer enteilte in Ruhpolding der gesamten Konkurrenz. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Ungeahnte Gala: Braunhofer sprintet Olympia entgegen

Das ist wohl sein Ticket für Antholz! Patrick Braunhofer hat beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding einen entfesselten Auftritt hingelegt. Dennoch musste Italien am Ende anderen Nationen in der Staffel den Vortritt lassen.

Wer hätte das gedacht? Patrick Braunhofer hat Italiens Biathlon-Staffel am Donnerstag in Ruhpolding vor rund 15.000 verblüfften Zuschauern von ganz Großem träumen lassen. Die Glücksgefühle verflogen aber nach Rennende im Zielraum, denn dort jubelten Frankreich, Deutschland und Norwegen. Die Azzurri belegten Platz neun.


Braunhofer hatte den großen Favoriten zunächst das Fürchten gelehrt. Der 27-Jährige aus dem Ridnauntal ging als Startläufer in die Loipe, musste nur ein Mal nachladen und sprintete auf seiner letzten Runde sogar an die Spitze des Feldes. Es war seine bis dato beste Leistung im Weltcup – und zugleich wohl das Ticket für die Winterspiele in Antholz. Braunhofer ist in dieser Form nicht aus Italiens Olympia-Quintett wegzudenken.

Frankreich holt sich den Sieg

Braunhofer übergab in Ruhpolding an Lukas Hofer, der sich zwar drei Schießfehler leistete, sein Team aber dennoch im Spitzenfeld hielt. Erst der Trentiner Elia Zeni (2 Fehler) und Weltcup-Rückkehrer Nicola Romanin (1) mussten die großen Sieganwärter passieren lassen. Am Ende schafften es die zwischenzeitlich so starken Azzurri als Neunte gerade noch in die Top Ten.

Eric Perrot brachte Frankreichs Sieg auf der Schlussrunde unter Dach und Fach. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Eric Perrot brachte Frankreichs Sieg auf der Schlussrunde unter Dach und Fach. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Vorne dagegen machten die Top-Nationen den Sieg unter sich aus – wobei dieses Mal Norwegen nicht den Ton angab. Die Skandinavier, die auch in Ruhpolding auf ihren Star-Athleten Johan-Olav Botn verzichten, holten aber immerhin vor den starken Lokalmatadoren aus Deutschland den zweiten Platz. Den Sieg in der letzten Männer-Staffel vor Olympia schnappten sich Franzosen.

Nach diesem kräftezehrenden Rennen dürfen die Männer erstmal durchschnaufen. Weiter geht's beim Weltcup in Bayern am Freitag (14.30 Uhr) mit dem Sprint der Frauen, dort greifen unter anderem auch die Südtirolerinnen Dorothea Wierer, Hannah Auchentaller und Linda Zingerle gemeinsam mit Italiens Sieganwärterin Lisa Vittozzi an.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH