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Lisa Vittozzi befindet sich aktuell in Topform. © Soziale Medien

Vittozzi triumphiert – Wierer patzt am Schießstand

Das italienische Biathlon-Team durfte bei der Sommerweltmeisterschaft auch am Samstag jubeln. Diesmal war es Lisa Vittozzi die ganz oben stand – Dorothea Wierer ging leer aus.

Dorothea Wierer schaffte es nicht, ihren Triumph von gestern bei den Sommerweltmeisterschaften in Ruhpolding zu wiederholen. Die Niederrasnerin landete am Ende auf den siebten Platz. Und doch gab es Grund zu feiern bei den Azzurre. Lisa Vittozzi, am Vortag noch Zweite hinter Wierer, lief am Samstag im Sprint über 6,5 Kilometer bis nach ganz oben.


Und dabei lief es für die Italienerin zu Beginn alles andere als geplant. Beim ersten Schießen erlaubte sich Vittozzi einen Fehler und rannte auf Platz 16 durch die erste Zwischenzeit. Doch angespornt von dem frühen Fehler lief die 27-Jährige wie vom Teufel besessen. Sie blieb über die restliche Distanz fehlerlos und befand sich nach der zweiten Zwischenzeit bereits auf Platz 2 – elf Sekunden hinter der Führenden Marketa Davidova. Vittozzi (16.21,40 Minuten) gab im Schlussabschnitt alles und verwies die Tschechien mit einem Vorsprung von 2,40 Sekunden auf den zweiten Platz.

Wierer machte zu viele Fehler am Schießstand. © Soziale Medien


Dorothea Wierer ging nach dem Goldmedaillen-Gewinn am Freitag als Topfavoritin in das Rennen. Doch bereits beim ersten Schießen im Liegen traf sie dasselbe Schicksal wie Vittozzi und schoss daneben. Anders als die Siegerin konnte sich die Südtirolerin davon nicht erholen und traf auch im Stehen eine Scheibe nicht. Am Ende landete sie auf dem siebten Platz (+43,40 Sekunden).

Bronze holte sich Paulína Fialková aus der Slowakei, zeitgleich mit der Schweizerin Lena Häcki (+23,90 Sekunden). Neben Wierer liefen auch andere Favoritinnen nicht zur Höchstform auf. Elvira Öberg beispielsweise fehlten auf dem 5. Platz über 15 Sekunden zu einer Medaille.
Samuelsson gewinnt bei den Männern
Bei den Männer zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Zweite von gestern stand heute ganz oben. Sebastian Samuelsson (18.38,10 Minuten) aus Schweden jubelte nach 7,5 Kilometer über seine Goldmedaille. Silber holte sich sein Landsmann Peppe Femling (+8,30 Sekunden) und Bronze ging an Niklas Hartweg (+27,20 Sekunden) aus der Schweiz.
Die Ergebnisse
Frauen, 6,5-Kilometer-Sprint
Pos.NameLandZeit
1.Lisa VittozziItalien16.21,40 Minuten
2.Marketa DavidovaTschechien+2,40 Sekunden
3.Lena HäckiSchweiz+23,90
3.Paulína FialkováSlowakei+23.90
5.Elvira ÖbergSchweden+36,60
6.Denise HerrmannDeutschland+39,90
7.Dorothea WiererItalien/Niederrasen+43,40


Männer, 7,5-Kilometer-Sprint
Pos.NameLandZeit
1.Sebastian SamuelssonSchweden18.38,10 Minuten
2.Peppe FemlingSchweden+8,30 Sekunden
3.Niklas HartwegSchweiz+27,20
4.Michael KrcmarTschechien+28,70
5.Lucas FratzscherDeutschland+30,40
6.Johannes KühnDeutschland+32,50
7.Rene ZahkaEstland+37,90

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