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Tommaso Giacomel (links) und Dorothea Wierer am Marteller Schießstand. © Alle Fotos: Josef Plaickner

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Tommaso Giacomel (links) und Dorothea Wierer am Marteller Schießstand. © Alle Fotos: Josef Plaickner

Vor Olympia: Die Biathlon-Elite in Martell

Die Olympischen Winterspiele 2026 stehen vor der Tür. Bevor es am 8. Februar in Antholz aber mit den Biathlonwettkämpfen losgeht, haben die Weltstars des Biathlons noch an ihrer Form gefeilt. Ein gefragter Trainingsort war das Biathlonzentrum Grogg in Martell.

Knapp 110 Kilometer Luftlinie ist das Biathlonzentrum Grogg in Martell von der Südtirol Arena in Antholz entfernt. Und doch ähneln sie sich ein wenig: Während in Martell auf circa 1700 Metern über dem Meeresspiegel Wettkämpfe bestritten werden, ist das imposante Biathlonzentrum in Antholz auf 1600 Metern Meereshöhe gelegen.


„Das ist sicher ein Argument, das für Martell spricht. Die Höhenlage, aber auch die Nähe zu Antholz ist entscheidend. So müssen die Athletinnen und Athleten nicht nach Trainingsende eine lange Reise bewältigen, sondern sind nach knapp zwei Stunden Fahrtzeit in Antholz angekommen. Auch die Schneebedingungen sind grundsätzlich ähnlich“, berichtet Georg Altstätter, OK-Präsident des Biathlon Martell.

Nicht nur die Azzurri

Trainiert haben in Martell einige große und erfolgreiche Nationen des internationalen Biathlonsports. So waren u.a. die Nationalmannschaften von Italien, Schweden und Österreich vor Ort. Aber auch Polen, Ungarn, Belgien, Kroatien, Finnland, Australien und Bulgarien haben das Biathlonzentrum Grogg als Vorbereitungsort für Olympia ausgesucht.

Tommaso Giacomel auf den Loipen von Martell.

Tommaso Giacomel auf den Loipen von Martell.


Dorothea Wierer und Tommaso Giacomel von der italienischen Auswahl, die Öberg-Schwestern Hanna und Elvira, Anna Magnusson, Sebastian Samuelsson und Martin Ponsiluoma von Schwedens Team, die Österreicherin Lisa Theresa Hauser oder die heuer in großartiger Form auftretende Suvi Minkkinen aus Finnland – in Martell waren einige große Namen der Biathlonszene vor Ort.

Großartiger Werbeeffekt für Martell

„Für Martell ist das schon eine große Genugtuung, denn es zeugt davon, dass wir uns als Biathlonort etabliert haben. Das merkt man zum einen an den Wettkämpfen, die in jedem Winter bei uns stattfinden, zum anderen aber auch an der Beliebtheit als Trainingszentrum. Es ist mittlerweile bekannt, dass die Pisten und die Anlage bei uns in gutem Zustand sind“, freut sich Altstätter.

Dorothea Wierer im letzten Trainingslager ihrer Karriere.

Dorothea Wierer im letzten Trainingslager ihrer Karriere.


Weil Martell so beliebt geworden ist, können die Veranstalter um Altstätter daraus auch ihren Nutzen schlagen: „So spricht es sich noch mehr herum, dass es bei uns passt. Das ist gute Werbung. Außerdem generieren Trainingsgruppen, die nicht nur vor Olympia, sondern auch sonst immer öfters zu uns kommen, Nächtigungen im Tal. Auch touristisch gesehen hat das also einen positiven Effekt für Martell, das im Vergleich zu großen Teilen unseres Landes, für einen sehr sanften Tourismus steht“, schließt Altstätter, der gleichzeitig auch Bürgermeister der Gemeinde Martell ist, ab.

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