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Lukas Hofer hat den Sprint in Östersund gewonnen. © IBU / Manzoni

Weltcupsieg! Lukas Hofer krönt seine grandiose Saison

Dieser Lukas Hofer ist in berauschender Form: Am Freitag hat er im letzten Sprint der Saison seinen ersten Weltcupsieg seit sieben Jahren gefeiert.

Die Top 3 waren für Lukas Hofer heuer lange Zeit wie verhext. Er war zwar sehr oft sehr nahe dran, doch so richtig klappen wollte es nicht. Dann ist am letzten Wochenende in Nove Mesto der Knoten endlich geplatzt und der Montaler ist im Sprint auf Rang drei gelaufen. Nun setzte der 31-Jährige noch einen drauf und ließ im letzten Sprint der Saison in Östersund alle hinter sich.


Hofer zeigte am Freitag einen Wettkampf nahe der Perfektion. In der Loipe war er wie auf Schienen unterwegs und auf dem Schießstand räumte er mit einer außergewöhnlichen Coolness alle zehn Scheiben ab. Entscheidend war schließlich seine Schlussrunde, in der er quasi über den Schnee flog und so den Sieg unter Dach und Fach brachte.

Gefährlich wurde ihm nur noch der schwedische Lokalmatador Sebastian Samuelsson, der lange Zeit fast gleichauf mit Hofer war, schlussendlich aber mit einem Rückstand von vier Sekunden über die Ziellinie lief. Rang drei ging an Tarjei Bø, der 14 Sekunden zurücklag. Spannend ist weiterhin der Kampf um den Gesamtweltcup zwischen Sturla Holm Lægreid (am Freitag Sechster) und Johannes Thingnes Bø (Siebter): Zwei Wettkämpfe vor Schluss stehen die beiden Norweger an der Spitze der Wertung hauchdünn beieinander.

Letztmals triumphierte er in Antholz
Für Lukas Hofer ist es der zweite Weltcupsieg seiner Karriere. Seinen ersten hatte er im Jänner 2014 geholt: Damals war der Pusterer beim Heimweltcup in Antholz im Sprint zeitgleich mit dem Deutschen Simon Schempp auf dem ersten Platz gelandet.

Zeigte ein bärenstarkes Rennen: Lukas Hofer. © APA/afp / ANDERS WIKLUND


Heuer präsentierte sich Hofer die ganze Saison über immens konstant: Nur in drei von bisher 24 Wettkämpfen landete er nicht in den Top 20, inklusive des Sieges am Freitag stehen ihm neun Top-10-Ergebnisse zu Buche. Ein überragender Winter, oder wie Hofer selbst sagt: Die beste Saison seines Lebens.

Für Südtirol gab es am Freitag doppelten Grund zur Freude: Wenige Stunden vor dem Hofer-Meisterwerk war nämlich schon Dorothea Wierer im Damen-Sprint als Zweite aufs Podest gelaufen (SportNews berichtete). Ein starkes Rennen lieferte auch Dominik Windisch ab, der auf Rang 27 landete.

Am Samstag stehen die Verfolgungen auf dem Programm. Die Damen sind um 12.15 Uhr an der Reihe, die Herren um 15.15 Uhr. Mit Wierer und Hofer wird auch dort zu rechnen sein.
Das Ergebnis im Detail

Autor: det

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