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Tiril Eckhoff war beim ersten Rennen im neuen Jahr das Maß der Dinge. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Wenig Neues im neuen Jahr

Die Jahreszahl hat sich von 2020 zu 2021 geändert, im Biathlon-Weltcup der Frauen gibt es aber wenig Neues. Vorneweg laufen die Skandinavierinnen, dahinter folgte beim Sprint in Oberhof eine Nordtirolerin. Für die Azzurre war es hingegen ein Wettkampf zum Vergessen.

Eine Norwegerin siegt vor einer Schwedin. Das erste Weltcuprennen des neuen Jahres hat bei den Biathlon-Frauen wenig Überraschendes gebracht. Tiril Eckhoff gewann den Sprint in Oberhof vor Hanna Öberg. Vor allem die Norwegerin ist in Hochform, landete sie doch in den letzten acht Wettkämpfen sieben Mal auf dem Podest. Insgesamt ist es der 17. Weltcupsieg für die 30-Jährige aus Trondheim.


Für eine Überraschung sorgte Lisa Theresa Hauser aus Reith bei Kitzbühel. Die 27-jährige Nordtirolerin lieferte bei schweren Bedingungen (es gab viel Neuschnee) ein fantastisches Rennen ab, war überraschend stark in der Loipe und lief trotz eines Schießfehlers auf Rang 3. Bisher war Hauser im Weltcup nie besser als Fünfte gewesen.

Schwacher Auftritt der Azzurre
Für die italienische Nationalmannschaft war es ein Wettkampf zum Vergessen. Dorothea Wierer schoss zwar pfeilschnell, musste aber auch zwei Mal in die Strafrunde. Eine mäßige Laufzeit tat ihr Übriges dazu, dass die Rasnerin nur auf Platz 31 landete – und damit trotzdem noch beste Azzurra war. Eine katastrophale Leistung am Schießstand steht für Lisa Vittozzi zu Buche. Von zehn Scheiben traf die 25-Jährige nur vier – Platz 89 von 104 Athletinnen ist die Quittung dafür.

Ein kleiner Lichtblick war die Leistung von Irene Lardschneider. Die Grödnerin machte einen Schießfehler und schrammte als 45. knapp an ein paar Weltcuppunkten vorbei.

Autor: cst

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