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Dorothea Wierer leidet mit Tiril Eckhoff mit. © AFP / TIZIANA FABI

Wierer stärkt Eckhoff den Rücken

Zurzeit beherrscht ein Thema den Biathlon-Zirkus: Tiril Eckhoffs Gesundheitsprobleme. Eine ihrer langjährigen Konkurrentinnen fühlt mit der Norwegerin mit und spricht ihr Mut zu: Dorothea Wierer

Italiens Biathlon-Nationalmannschaft hält sich zurzeit in Beitostølen auf, wo bis zum 17. November das erste Trainingslager auf Schnee über die Bühne geht. Der norwegische TV-Sender TV2 nutzte die Gelegenheit und stattete dem Team um Cheftrainer Alexander Inderst einen Besuch ab. „Es ist gut für den Kopf, hier zu sein und an nichts denken zu müssen. Denn wenn ich zu Hause bin, habe ich viel zu tun. Es tut gut, nur zu trainieren, zu schlafen und nichts zu tun“, sagt Wierer.


Während sie sich auf den nähernden Saisonstart in Kontiolahti vorbereiten kann, hat Tiril Eckhoff andere Sorgen. Die langjährige Wierer-Rivalin leidet unter akuten Schlafproblemen und kann zurzeit nicht am Trainingsbetrieb der Nationalmannschaft teilnehmen. Die ersten Weltcup-Rennen wird sie verpassen. „Im Laufe meiner Karriere hatte ich auch viele Schlafprobleme“, zeigt sich Wierer verständnisvoll. „Das ist seit 15 Jahren so. Manchmal muss ich auch Tabletten nehmen. Das ist natürlich nicht das Beste für den Körper, aber man muss sich entscheiden: Entweder man schläft die ganze Nacht nicht oder man nimmt eine Tablette“, erklärt die Niederrasnerin. Die Psyche und den Körper wieder in Einklang zu bringen, sei viel wichtiger als der Sport.

Wierer zuversichtlich

Die Schlafprobleme wirken sich unweigerlich auf die Trainingsumfänge aus. „Es fühlt sich sehr schlecht an. Man hat das Gefühl, dass man nicht hundert Prozent geben kann“, betont Wierer. Im Biathlon sei der Schlaf und die Erholung das absolut Wichtigste.

Trotz der Probleme ist Wierer zuversichtlich, dass Eckhoff und auch Marte Olsbu Røiseland, die im September an Gürtelrose erkrankt ist, stärker zurückkommen werden. „Sie sind die besten Athletinnen der Welt und bringen viel Erfahrung mit“, lobt die 32-Jährige abschließend.

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