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Das Podest vom Mittwoch: Siegerin Elvira Öberg (Bildmitte) mit Marte Olsbu Røiseland (links) und Dorothea Wierer. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Wierer stürmt in Ruhpolding aufs Podest

Eine in allen Belangen fantastische Leistung hat Dorothea Wierer am Mittwoch beim Sprint in Ruhpolding den ersten Podestplatz der laufenden Saison beschert. Die Südtirolerin bestätigte damit die Aufwärtstendenz, die sie in den letzten Wochen erkennen ließ.

Nach fünf Weltcup-Stationen stand Wierer noch kein Podium zu Buche. Rund drei Wochen vor den Olympischen Spielen in Peking wollte die Niederrasnerin das ändern, was ihr auf beeindruckende Art und Weise gelang. Beim überlegenen Sieg der Schwedin Elvira Öberg leistete sie sich keinen Fehler, überzeugte zudem mit einer exzellenten Laufleistung und belegte hinter Marte Olsbu Røiseland den dritten Rang.


Wierer wählte zunächst ein vorsichtiges Tempo, wodurch sie schon nach 1,7 Kilometer rund 17 Sekunden hinter der Spitze lag. Mit Fortdauer des Rennens steigerte sich die Südtirolerin aber kontinuierlich. Vor allem durch das schnelle Schießen machte die zweifache Gesamtweltcup-Siegerin viel Zeit gut. Und so lag sie nach der zweiten fehlerfreien Einlage auf Platz vier. Auf der Schlussrunde holte sie noch einmal alles aus sich heraus – und fing die vor ihr liegende Dzinara Alimbekava tatsächlich noch ab. In der Endabrechnung lag sie eine halbe Sekunde vor der Belarussin, die Vierte wurde.

Eckhoff patzt
Viele Augen waren auch auf Tiril Eckhoff gerichtet. Einerseits kehrte die 31-Jährige nach einer freiwilligen Pause und ihrer Verlobung in den Weltcup zurück, andererseits hatte sie im Vorjahr in Ruhpolding alle drei Rennen gewonnen. Von der damaligen Form ist Eckhoff zurzeit aber weit entfernt. Sie patzte am Schießstand zwei Mal, gehörte auch in der Loipe nicht zu den Schnellsten und verpasste die Top-Ten.

Die Gesamtweltcup-Führende Marte Olsbu Røiseland untermauerte unterdessen ihre Ausnahmestellung, obwohl sie den dritten Sprintsieg in Folge aufgrund der überragenden Leistung von Öberg verpasste. Sowohl am Schießstand als auch auf den Skiern konnte ihr nur die Schwedin, die ebenfalls fehlerfrei blieb, das Wasser reichen. Der zweite Schlussrang war die Folge. Eine ansprechende Leistung bot auch Federica Sanfilippo, die einmal daneben schoss und als 32. Weltcuppunkte sammelte.

Sprint in Ruhpolding:



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