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Zeigte vor heimischem Publikum eine starke Leistung. © Pentaphoto

Windischs starker Antholz-Auftritt: „Hoffe, das war die Wende“

Biathlon in Antholz – da geht’s Jahr für Jahr rund. So auch am Freitag, wenn in der Südtirol Arena die Herren-Sprints über die Bühne gegangen sind. Den Sieg holte sich Johannes Thingnes Bø, Grund zur Freude hatte aber auch Lokalmatador Dominik Windisch.

Für den Bronze-Gewinner von Pyeongchang verlief die Saison bisher enttäuschend. Ein 19. Platz stand ihm heuer als bestes Single-Ergebnis zu Buche. Leitet nun ausgerechnet der Biathlon-Weltcup in Antholz die Wende ein? Windisch lief im Sprint am Freitag jedenfalls auf Platz 10 und sorgte so für sein bestes Ergebnis in diesem Winter. „Ich habe einen guten Wettkampf gebraucht, um wieder Selbstvertrauen zu bekommen. Das ist mir in Antholz gelungen. Hoffentlich war das die Wende“, so der Oberrasner.

„Ich habe heute mein Ziel sowohl auf den Skiern als auch auf dem Schießstand erreicht. Schade wegen des einen Fehlers, aber das kann immer passieren“, erklärt Windisch, der, wie viele andere Athleten auch, mit der Höhe zu kämpfen hatte. „Hier in Antholz sind wir auf einer der höchsten Strecken des Biathlon-Weltcups, das Atmen fällt schwer, man muss sich mehr anstrengen.“

„Dass ich den letzten Schuss verfehlt habe, macht mich wütend“
Lukas Hofer

Auch Lukas Hofer, der als 8. das beste Südtiroler Resultat einheimste, machte die Höhe (ca. 1600 m ü. M.) zu schaffen. „Heute hat mir die Höhe ordentlich zugesetzt“, so der Montaler, der mit seiner Leistung nicht so recht zufrieden war. „Das Ergebnis ist nicht schlecht, mit meinem Rennen war ich aber nicht sehr erfreut. Dass ich den letzten Schuss verfehlt habe, macht mich wütend. Trotzdem ist für die Verfolgung am Samstag noch alles offen.“

Bester Südtiroler, aber nicht zufrieden: Lukas Hofer (Foto: Pentaphoto).


Für den Sieger Johannes Thingnes Bø war es bereits der vierte Triumph in Antholz. „Heuer war es aber ganz schön streng“, meinte der Norweger, „vor allem die neuen Passagen (die Strecke in Antholz wurde im Vergleich zum letzten Jahr an einigen Stellen verändert, Anm. d. Red.) waren nicht einfach zu managen. Als ich aber neun Treffer geschossen habe, war ich sehr happy, danach habe ich mir den Sieg über den Kampf geholt.“

Den Rennbericht gibt es hier.

Autor: det

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