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Tiril Eckhoff wird ihre Laufbahn nicht beenden. © APA/afp / JEWEL SAMAD

„Wir werden Tiril in Zukunft wiedersehen“

Die derzeit pausierende Biathlon-Olympiasiegerin Tiril Eckhoff aus Norwegen wird ihre Karriere wohl fortsetzen.

„Sie möchte weitermachen. Wir werden Tiril sicher in der Zukunft wiedersehen“, sagte ihr Südtiroler Trainer Patrick Oberegger am Rande des Weltcups in Antholz der Deutschen Presse-Agentur. In dieser Saison werde die 32-Jährige aber nicht mehr an den Start gehen und sich weiter auf ihre Rückkehr fokussieren. „Sie weiß, das ist der richtige Weg, einfach mal nach den letzten Jahren alles auf null zu stellen und wieder mit neuer Energie, vielleicht bis Olympia 2026 in Antholz, weiterzumachen“, ergänzte Oberegger (44).


Die zehnmalige Weltmeisterin hatte nach einer Corona-Infektion im vergangenen März lange unter Folgen wie massiven Schlafstörungen gelitten und auch mentale Probleme offenbart. Seitdem pausiert sie und verpasst neben der gesamten Saison auch die WM in Oberhof vom 8. bis 19. Februar.

Eckhoff geht es wieder gut

Laut Oberegger geht es Eckhoff inzwischen wieder sehr gut. „Sie genießt das Leben. Sie verbringt viel Zeit mit Freunden und Familie und genießt es, die normale Tiril zu sein und nicht die Athletin“, erklärte Oberegger. Eckhoff trainiere, „aber mehr aus dem Bauch heraus, hat keinen Plan. Ein bisschen nach Lust und Laune.“

Er spreche ein-, zweimal die Woche mit ihr. „Das Schlimmste für sie ist es, vor dem Fernseher zu sitzen und Biathlon zu schauen. Das ist das, was sie am meisten auffrisst“, sagte Oberegger über seinen Schützling. Eckhoff freue sich über die Erfolge des Teams, „aber es tut schon ein bisschen weh, das ist die Kehrseite der Medaille“, sagte er.

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