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Das letzte Biathlon-Podium des Winters: Nawrath, Botn und Perrot (von links nach rechts). © APA/afp / HEIKO JUNGE

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Das letzte Biathlon-Podium des Winters: Nawrath, Botn und Perrot (von links nach rechts). © APA/afp / HEIKO JUNGE

Zum Saisonende: Botn bejubelt Heimsieg

Im letzten Biathlon-Rennen des Winters hat Johan-Olav Botn in Oslo den Massenstart der Männer gewonnen. Der Norweger setzte sich nach einem packenden Finish vor Philipp Nawrath und Eric Perrot durch, während Lukas Hofer das Saisonfinale auf Rang 18 beendete.

Mit dem Massenstart der Männer ist am Sonntag am Holmenkollen die Biathlon-Weltcupsaison zu Ende gegangen. Im letzten Rennen des Winters setzte sich Johan-Olav Botn durch. Der Norweger blieb wie seine ersten Verfolger ohne Schießfehler und bejubelte vor Philipp Nawrath (Deutschland), der 3,7 Sekunden Rückstand aufwies, seinen verdienten Heimsieg. Rang drei ging an Gesamtweltcupsieger Eric Perrot (Frankreich) aus Frankreich, der mit zwei Fehlern 13,7 Sekunden einbüßte.


Das Rennen um den Sieg entschied sich dabei erst ganz zum Schluss. Botn und Nawrath blieben am Schießstand makellos, räumten alle 20 Scheiben ab und gingen nach dem letzten Schießen gemeinsam auf die Schlussrunde. Dort zündete Botn aber noch einmal den Turbo, setzte sich entscheidend ab und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Nawrath hielt lange dagegen und durfte bis in die letzten Meter auf den ganz großen Coup hoffen, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben.

Botn holte sich auf der Schlussrunde den Sieg. © ANSA / TOMS KALNINS

Botn holte sich auf der Schlussrunde den Sieg. © ANSA / TOMS KALNINS


Der Gesamtweltcup-Sieger Perrot bewies indes einmal mehr seine Klasse: Trotz zweier Strafrunden arbeitete sich der Franzose dank einer starken Laufleistung noch auf Rang drei nach vorne. Hinter dem Podium landete Sturla Holm Laegreid mit nur einem Fehler auf Platz vier, Emilien Jacquelin wurde trotz drei Strafrunden Fünfter.

Aus Südtiroler Sicht verlief das Saisonfinale für Lukas Hofer weniger erfolgreich. Der 36-Jährige musste viermal in die Strafrunde und belegte mit 2.15,5 Minuten Rückstand Rang 18. Didier Bionaz reihte sich mit ebenfalls vier Fehlern auf Platz 24 ein.

Das Ergebnis

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