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Ilia Malinin weinte nach seinem Sturz bittere Tränen. © ANSA / WU HAO

2 Eiskunstlauf

Ilia Malinin weinte nach seinem Sturz bittere Tränen. © ANSA / WU HAO

S+Auch Götter sind nicht unbesiegbar

Freitagabend, nach dem Finale der Herren, musste ich unweigerlich an Turin 2006 denken. An Carolina Kostner, damals gerade einmal 19 Jahre alt, Fahnenträgerin bei der Eröffnung, das Gesicht dieser Spiele. Ganz Italien projizierte seine Hoffnungen auf sie – doch sie konnte diesem Druck nicht standhalten.

Zwanzig Jahre später, wurden wir mit Ilia Malinin Zeugen einer ähnlichen Geschichte. Vom heimischen Sofa aus, vielleicht noch mit Snacks in der Hand, lässt sich so ein Abend schnell bewerten. Doch nur die wenigsten verstehen, was in einem Athleten vorgeht, wenn sich vier Jahre Vorbereitung auf wenige Minuten verdichten. Ein ganzer olympischer Zyklus voller persönlicher Opfer und tausenden Trainingsstunden – ein Leben, ausgerichtet auf diesen einen Moment.

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