2 Eiskunstlauf

Carolina Kostner lud am Dienstag in Mailand zu einer Pressekonferenz

Carolina Kostner blickt „optimistisch in die Zukunft“

Einen Tag nachdem bekannt wurde, dass Carolina Kostner bereits wieder ab 1. Januar 2016 internationale Wettkämpfe bestreiten darf, meldete sich der Grödner Eiskunstlauf-Star in Mailand selbst zu Wort.

„Ich bin sehr froh, dass wir mit den Anti-Doping-Agenturen und den Verbänden eine Einigung erzielten konnten. Ich habe einen groben Fehler begangen, allerdings ohne böse Absichten. Das habe ich auch eingestanden“, so Italiens beste Eiskunstläuferin aller Zeiten, die nun den Blick nach vorne richtet: „Ich habe jetzt das Ende der Sperre vor Augen. Ich schaue mit Optimismus und Zuversicht in die Zukunft.“


Olympia-Traum lebt


Allerdings haben die vergangenen Jahre und Monate bei der sensiblen Südtirolerin auch Spuren hinterlassen. Besonders das Thema Doping geht sie nun anders an. „Dafür darf es keine Toleranz geben. Ich stelle mich der WADA, dem CONI und ganz Italien zur Verfügung, um für einen sauberen Sport einzutreten.” Ansonsten möchte sich Kostner nun einzig und allein auf ihre sportlichen Aufgaben konzentrieren. Wann sie ins Wettkampfgeschehen zurückkehrt, lässt sie allerdings noch offen: „Mal sehen, ob dies bereits bei der WM im nächsten Jahr in Boston der Fall sein wird. Mein Wunsch sind jedenfalls die Olympischen Spiele 2018. Bis dahin kann aber noch viel passieren."


Autor: sportnews

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