2 Eiskunstlauf

Marco Zandron und seine Partnerin Laura Barquero landeten auf dem 11. Rang. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Ein Südtiroler im Spanien-Dress

Bei den Olympischen Spielen in Peking gingen zahlreiche Südtiroler für Italien an den Start. Einer begab sich jedoch unter spanischer Flagge in die Wettkämpfe des Eiskunstlaufes.

Schaut man bei der Paarlauf-Kür auf die Ergebnisliste, würde man eigentlich keinen Südtiroler unter den Teilnehmern vermuten. Unwissenden könnte entgehen, dass sich aber doch einer inmitten der Paare versteckt. Der Bozner Marco Zandron war mit seiner Partnerin Laura Barquero am Freitag im Kurzprogramm gestartet und hatte sich auf Platz 11 liegend für die Kür qualifiziert. Diese fand am Samstag um 12 Uhr (MEZ) statt. Zandron/Barquero konnte sich jedoch nicht verbessern und behielt diese Platzierung schlussendlich bei. Jedoch waren diese Spiele für den Südtiroler ein voller Erfolg.


Der in Bergamo lebende Eiskunstläufer tat sich erst im August 2020 mit seiner spanischen Partnerin zusammen, nachdem sie sich an einem Eislaufplatz kennengelernt hatten und ihre damaligen Partner füreinander verlassen haben. 2021 wurde dem Paar dann erlaubt, offiziell für Spanien bei internationalen Bewerben an den Start zu gehen. In der kurzen Zeit ihrer Zusammenarbeit wurden die beiden spanische Meister und qualifizierten sich als erstes spanisches Paar für Olympia.

Gold holte sich China
Trotz dieses Erfolges hatten Zandron und Barquero nichts mit den Medaillenentscheidungen zu tun. Gewinnen konnten die Chinesen Sui Wenjing und Han Cong vor zwei Paaren aus Russland, Evgenia Tarasova/Vladimir Morozov und Anastasia Mishina/Aleksandr Galliamov, die Silber und Bronze holten.
Die Ergebnisse

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