2 Eiskunstlauf

Carolina Kostner hat beim GP-Finale beinahe den Sprung aufs Podest geschafft. (Foto: CONI)

Kostner verpasst hauchdünn das Podest beim GP-Finale

Mit einer sehr guten Kür hat die Grödner Eiskunstläuferin Carolina Kostner beim Grand-Prix-Finale im japanischen Nagoya gezeigt, dass sie noch immer zu den Besten der Welt gehört. Die 30-Jährige hat sich vom 6. Rang im Kurzprogramm noch auf Rang 4 vorgearbeitet, hauchdünn hinter der Zweiten und Dritten.

Carolina Kostner musste als Erste zur Kür antreten und konnte dabei voll überzeugen: Mit 141,83 Punkten stellte sie eine Saisonbestmarke in der Kür auf und verpasste nur knapp ihren persönlichen Rekord von 142,61 Punkten (von Olympia in Sotschi 2014). Insgesamt war es dann die drittbeste Kür des Tages und ermöglichte „Caro“ den Sprung nach vorne.

Mit insgesamt 214,65 Punkten aus Kurzprogramm und Kür belegte Kostner am Ende den vierten Rang, nur einen halben Punkt hinter der Dritten und anderthalb Punkte hinter der Zweiten.

Der Sieg ging an die blutjunge Russin Alina Zagitova, die nach Platz zwei im Kurzprogramm eine exzellente Kür aufs Eis zauberte und den Wettkampf souverän mit 223,30 Gesamtpunkten für sich entschied. Zagitova ist gerade mal 15 Jahre alt und somit exakt halb so alt wie Carolina Kostner.

Auf die Ehrenplätze kamen Zagitovas 17-jährige Landsfrau Maria Sotskova (216,28) und die 22-jährige Kanadierin Kaetlyn Osmond (215,16), die überraschend das Kurzprogramm für sich entschieden hatte.

Carolina Kostner hatte das GP-Finale in der Saison 2011/12 für sich entschieden.


Endstand beim GP-Finale:
1. Alina Zagitova (RUS) 223,30 Punkte
2. Maria Sotskova (RUS) 216,28
3. Kaetlyn Osmond (CAN) 215,16
4. Carolina Kostner (Gröden) 214,65
5. Satoko Miyahara (JPN) 213,49
6. Wakaba Higuchi (JPN) 202,11


SN/ds

Autor: sportnews

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