2 Eiskunstlauf

Alexandra Trusova war nach ihrer Silbermedaille stinksauer. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Russin nach Olympia-Silber stinksauer: „Ich hasse diesen Sport“

Die 17-jährige Russin Alexandra Trusova hat sich nach der olympischen Damen-Kür von den Preisrichtern um eine mögliche Goldmedaille gebracht gefühlt – und machte ihren Unmut noch in der Eishalle lautstark breit.

„Ich hasse diesen Sport. Ich werde nie wieder aufs Eis gehen“, schrie die russische Eiskunstläuferin am Donnerstag am Rande des Eisrings wütend. Trotz fünf Vierfach-Sprüngen bekam sie nur Silber zuerkannt. Olympiasiegerin wurde ihre Trainingspartnerin Anna Shcherbakova. Kamila Valieva wurde nach dem Doping-Wirbel der vergangenen Tage Vierte hinter der japanischen Bronze-Gewinnerin Kaori Sakamoto.


„Ich bin froh, die fünf Vierfachen geschafft zu haben, aber verärgert über das Ergebnis“, sagte Trusova. Allerdings erklärte sie ihren Ausbruch später als sehr emotional und antwortete auf Fragen, ob sie es ernst gemeint habe: „Man wird sehen.“ Festlegen ließ sie sich trotzig aber auch auf einen Start bei den Weltmeisterschaften im März in Montpellier nicht. „Man wird sehen“, sagte Trusova erneut.

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