
Rebecca Passler ist bei Olympia 2026 Zuschauerin. © ANSA / PIERRE TEYSSOT
Entscheidung steht: Kein Olympia-Einsatz für Passler
Seit Dienstagmittag ist es fix: Rebecca Passler wird bei Olympia zuhause in Antholz kein Rennen bestreiten. Die Staffel findet ohne sie statt – sofern es nicht zu einer unverhofften Kehrtwende kommt.
17. Februar 2026
Aus Antholz

Von:
Alexander Foppa
Italiens Wintersportverband hat mit einer kurzen Presseaussendung jene vier Athletinnen bekanntgegeben, die am Mittwoch (ab 14.45 Uhr im SportNews-Ticker) die Staffel der Damen bestreiten werden. Der Name Rebecca Passler scheint nicht auf.
Es sind Startläuferin Hannah Auchentaller, Dorothea Wierer, die ihr vorletztes Karriererennen bestreitet, sowie Michela Carrara und Verfolger-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi, die Italien im Teambewerb vertreten. Genau dieses Quartett landete in diesem Weltcup-Winter bereits zwei Mal als Zweites auf dem Podest. Demzufolge gelten die Azzurre, hinter den absoluten Favoritinnen aus Frankreich, zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen.
Dorothea Wierer, Michela Carrara, Lisa Vittozzi und Hannah Auchentaller (v.l.) liefen diese Saison zwei Mal aufs Podest.
Die Entscheidung für das bewährte Quartett hatte sich die vergangenen Tage abgezeichnet. Rebecca Passler, nominell die drittbeste Azzurra, war vor Beginn der Spiele zwar fix für die Staffel eingeplant gewesen, ihre Doping-Suspendierung warf die Planungen aber über den Haufen. Zum einen stieg sie erst am Montag wieder ins Training ein, zum anderen ist der Rummel um ihre Person weiterhin hoch. Hinzu kommt: Noch immer ist nicht klar, ob gegen ihren Freispruch vorgegangen wird und das Staffel-Ergebnis im Falle einer neuerlichen Verurteilung angefochten werden könnte.
Passler als Reserve dabei
Ganz außen vor ist die 24-jährige Antholzerin in dieser zweiten Olympia-Woche allerdings nicht. Passler gehört als Reserveathletin zum offiziellen Aufgebot und würde – sofern eine ihrer vier Teamkolleginnen kurzfristig ausfallen sollte – zum Renneinsatz kommen. Für den abschließenden Massenstart am Wochenende hat sie sich sportlich nicht qualifiziert.Rebecca Passler trainierte auch am Dienstag in der Olympia-Arena. © ANSA / MARTIN METELKO
Es ist wahrlich nicht jene Rolle, die sich Passler im Vorfeld der Spiele erhofft hatte, zugleich aber ein kleiner versöhnlicher Schlusspunkt am Ende des leidigen Doping-Wirrwarrs.
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