
Maria Gasslitter stand am Freitagabend im Big-Air-Finale. © ANSA / SERGEI ILNITSKI
Beim letzten Versuch weiß Gasslitter zu glänzen
Im Big-Air-Finale eines Weltcups hatte Maria Gasslitter bislang noch nicht gestanden. Am Freitagabend feierte die Südtirolerin in Frankreich eine vielversprechende Premiere.
20. März 2026
Von: nie
Beim Weltcup in Tignes erwischte sie einen Tag nach Platz drei in der Qualifikation einen verhaltenen Start mit 55,75 Punkten, welche vorerst den sechsten Rang bedeuteten. Im zweiten Anlauf konnte sich die 19-Jährige aus St. Ulrich nicht verbessern (54,00) – dafür aber im dritten und letzten Durchgang. Mit 72,50 Punkten sorgte Gasslitter dabei für die viertbeste Performance im Feld und setzte ein weiteres Ausrufezeichen auf der großen Bühne.
Für einen Sprung nach vorne reichte es jedoch nicht, am Ende landete der Youngster auf dem letzten und achten Platz im Finale (128,25 Punkte). Dennoch darf sich Gasslitter über ihr bis dato bestes Ergebnis bei einem Big-Air-Event im Weltcup freuen.
Urness schlägt gleich doppelt zu
Den Sieg trug die Kanadierin Naomi Urness (166,75) vor der Finnin Anni Karava (166,0) und Giuli Tanno aus der Schweiz (160,00) davon. Urness fixierte damit auch ihren Sieg in der Disziplinenwertung (340), für Gasslitter schaute nach dem vierten von insgesamt vier Wettkämpfen der elfte Platz heraus (87).Bei den Herren triumphierte der Norweger Tormod Frostad (186,50) vor seinem Landsmann Leo Landroe (171,00). Troy Podmilsak (3./170,50) komplettierte das Podium, der Azzurro Miro Tabanelli reihte sich auf Rang sechs ein (164,00).
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