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Flora Tabanelli bejubelt ihre Leistung. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

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Flora Tabanelli bejubelt ihre Leistung. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Big Air: Tabanelli fliegt zu Olympia-Bronze

Trotz dichter Schneefälle und einer langen Verzögerung bot das Big-Air-Finale der Damen in Livigno Freestyle-Sport auf höchstem Niveau. Am Ende jubelte Italien über eine Bronzemedaille.

Dichter Schneefall hüllte Livigno in eine winterliche Kulisse und ließ das Big-Air-Finale der Damen bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina um mehr als eine Stunde auf sich warten. Erst um 20.45 Uhr gaben die Verantwortlichen grünes Licht – und selbst dann tanzten noch dicke Flocken durch den italienischen Nachthimmel. Doch weder Kälte noch Verzögerung konnten die Weltelite bremsen: Die Luftkünstlerinnen ließen sich nicht beirren und lieferten eine große Show ab.


Mitten in diesem Schneetreiben sorgte die erst 18-jährige Flora Tabanelli für den großen italienischen Gänsehautmoment. Die Azzurra behielt im entscheidenden Augenblick die Nerven und setzte im dritten und letzten Run ein echtes Ausrufezeichen. 94,25 Punkte in ihrem finalen Sprung und 178,25 Zähler in der Gesamtwertung bedeuteten die Bronzemedaille. Zuvor hatte Tabanelli mit konstant starken Runs bereits überzeugt, doch erst der fulminante Schlusssprung machte ihren Traum vom Podest perfekt.

Gold geht nach Kanada

Der Olympiasieg ging an Megan Oldham aus Kanada, die sich mit 180,75 Punkten durchsetzen konnte. Favoritin Eileen Gu (China) holte mit 179,00 Zählern Silber und musste sich nach Platz zwei im Slopestyle auch im Big Air geschlagen geben. Gu war souverän in den Bewerb gestartet, geriet im zweiten Run jedoch ins Straucheln. Als im dritten Durchgang der Druck am größten war, zeigte sie noch einmal ihre Klasse – für Gold reichte es am Ende aber trotzdem nicht.

Maria Gasslitter landete auf dem 9. Platz. © ANSA / SERGEI ILNITSKI

Maria Gasslitter landete auf dem 9. Platz. © ANSA / SERGEI ILNITSKI


Aus Südtiroler Sicht wusste Maria Gasslitter auch im Big Air bei ihrer Olympia-Premiere zu überzeugen. Nach dem Finaleinzug im Slopestyle schaffte es die 19-Jährige auch in dieser Disziplin unter die besten zwölf Athletinnen und durfte sich erneut mit der Weltelite messen. Die Freestylerin aus St. Ulrich belegte mit 159,25 Punkten den neunten Platz. Nach zwei soliden Runs (78,00 und 81,25 Punkte) lag Gasslitter zwischenzeitlich sogar auf Rang fünf, konnte sich im dritten Versuch jedoch nicht mehr steigern.

Die Ergebnisse

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