6 Freestyle

Gewann im Vorjahr die große Kristallkugel: Birk Ruud © Birk Ruud

Die traurige Familiengeschichte des Freestyle-Superstars

Er ist trotz seiner erst 20 Jahre der Superstar seiner Sportart. Zurzeit erlebt Birk Ruud aber die härteste Zeit seines Lebens.

Neben Andri Ragettli ist Birk Ruud der dominierende Athlet der Freestyle-Szene. Der 20-jährige Norweger beherrscht alle drei Disziplinen (Slopestyle, Halfpipe und Big Air) und ist vor allem in der Letztgenannten kaum zu schlagen. Das stellte der Mann aus Bærum bei der Weltmeisterschaft in Aspen, die erst am Dienstag zu Ende ging, einmal mehr unter Beweis: Er gewann die Qualifikation mit beeindruckenden 96 Punkten. Alles deutete darauf hin, dass Ruud tags drauf seine erste WM-Goldmedaille einheimsen würde. Doch dann erhielt der Youngster einen traurigen Anruf und entschied, sofort heimzureisen.


Er wurde darüber informiert, dass sich der Zustand seines krebskranken Vaters Øyvind verschlechtert habe. Ruud verlor keine Zeit und nahm den ersten Flug zurück nach Norwegen, um diese schwierigen Zeiten an der Seite seines Vaters zu verbringen. „Sport ist Sport, die Familie kommt zuerst“, schrieb die Freestyle-Nationalmannschaft dazu in den sozialen Medien. Ruud hatte bereits auf die erste Weltcup-Etappe in Stubai wegen der Krankheit seines Vaters verzichtet.

In Abwesenheit des Norwegers gewann der Schwede Oliwer Magnusson die Goldmedaille. Ralph Welponer hatte sich trotz einer starken Leistung nicht fürs Finale der besten 12 qualifiziert.

Autor: leo

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