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Der 14-Jährige brilliert jetzt schon mit einzigartigen Flugeinlagen. © Instagram / kaijones

Kai Jones: Ein 14-jähriger Freestyler bringt alle zum Staunen

Wunderkinder und Talente hat jede Sportart zu bieten: Auch im Ski-Freestyle macht sich zuletzt ein Knirps einen Namen. Kai Jones heißt er, ist zarte 14 Jahre alt, kommt aus den USA und traut sich jetzt schon auf die Parcours der Großen.

Zum ersten Mal bekannt wurde Jones mit 11 Jahren, als er einen Sprung von einer 10 Meter hohen Klippe wagte, schaffte und ihn daraufhin ins Netz stellte. Über drei Millionen Mal wurde das Video auf YouTube angeklickt – ein Star wurde geboren. Wenige Monate später gewann er seinen ersten Freestyle-Wettbewerb und Sponsorings mit Red Bull und Atomic waren die Folge.


Für seinen Aufstieg weiß Jones, bei wem er sich bedanken muss. Einerseits habe er durch die Sozialen Medien die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit ein Video hochzustellen, dass ihm dann zu enormer Reichweite verhilft. Andererseits war auch sein Vater Todd Jones maßgeblich daran beteiligt. Einst selbst als professionaler Skifahrer unterwegs, gründete er die Firma Teton Gravity Research, die sich auf Skiausrüstung für Freestyler spezialisierte. Aber: Um sich zu einem Profi-Freestyler durchzubeißen, braucht es auch jede Menge Trainingswille, Mut und Ehrgeiz.

Kai Jones (links) mit seinem Vater Todd. © Instagram / kaijones

Mutter zwischen Sorgen und Stolz
Auf die Frage, ob seine Lieblingsbeschäftigung nicht auch ein bisschen gefährlich sei, gab Jones lachend zu: „Ich crashe oft. Wenn ich davon zu Hause erzähle, muss ich es immer so machen, dass sich meine Mutter möglichst wenig Sorgen macht.“ Aber auch die unterstützt ihren Sohn zu 100 Prozent. Sie wisse schließlich, wie viel Training und Vorbereitung er in seine Sprünge steckt, sagte sie gegenüber der New York Times.



Jones nächster Schritt soll jener in Richtung der Profi-Freestyler sein. Dort, wo die Südtiroler Arianna Tricomi und Ralph Welponer bereits regelmäßig im Einsatz sind, ist der 14-Jährige noch nicht ganz angekommen. Im Moment besucht er die High School Picabo Street Academy, die Wintersportlern ein ideales Paket zwischen Schule und Sport anbietet und aus welcher schon einige US-Profis empor gekommen sind. Das Potential zu einem angehenden Champion hat der Ski-Knirps – und am Willen scheint es auch nicht zu mangeln.

Autor: fs

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