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Ralph Welponer blickt voller Tatendrang in die Zukunft. © Ralph Welponer/Oakley

Ralph Welponer sucht eine neue Herausforderung

Als der italienische Wintersportverband vor kurzem die Nationalteams für die neue Saison verkündete, fehlte bei den Freestylern ein großer Name, jener von Ralph Welponer.

Der 25-Jährige aus St. Ulrich war in den vergangenen Jahren Aushängeschild und Alleinunterhalter zugleich in Italiens Freestyle-Team der Herren. Erst in der letzten Saison gesellte sich mit Leonardo Donaggio ein zweiter Athlet der Weltcup-Mannschaft hinzu. Der 18-Jährige übernimmt nun die Rolle des Teamleaders, denn nach der zurückgetretenen Silvia Bertagna hat auch Welponer entschieden, dem Freestyle-Sport den Rücken zu kehren – und eine neue Herausforderung zu suchen.


„Mein großes Ziel waren die Olympischen Spiele“, erklärt der Grödner gegenüber SportNews: „Leider habe ich in Peking aufgrund meiner Knieverletzung nicht antreten können. Nach acht Jahren im Freestyle-Nationalteam habe ich nun entschieden, dieses zu verlassen und eine neue Aufgabe anzugehen. In der nächsten Saison werde ich keine Freestyle-Weltcups mehr bestreiten. Stattdessen will ich auf der Freeride-Tour angreifen“, verkündet Welponer voller Tatendrang.

Die ganz großen Erfolge blieben aus
Der Südtiroler hat in seiner Karriere sechs Top-10-Plätze im Weltcup erreicht, die besten Ergebnisse sammelte er in seiner bevorzugten Disziplin, dem Big Air. 2017 platzierte er sich als 20-Jähriger beim Wettbewerb in Mailand auf Rang sechs, wenige Wochen später wurde er in Mönchengladbach Siebter. Ein Podestplatz blieb Welponer, der an drei Weltmeisterschaften teilgenommen hat, verwehrt.

Anstellte des Grödners rückt nun Rene Monteleone in die Weltcup-Gruppe nach. Der 22-Jährige aus St. Ulrich war bislang vorwiegend im Europacup anzutreffen, wo er im Februar dieses Jahres auch einen Podestplatz im Big Air bejubeln durfte. Neben Monteleone steigt auch Miro Tabanelli in das von Donaggio angeführte Weltcup-Team auf. Die Südtiroler Niklas Oberrauch, Moritz Happacher und Mattia Mersa wollen sich in der B-Gruppe für höhere Aufgabe empfehlen.

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