
Miro Tabanelli schreibt italienische Freestyle-Geschichte. © Miro Tabanelli
Ein historischer Sieg für Miro Tabanelli
Heim-Olympia 2026 in Livigno lief für Miro Tabanelli alles andere als nach Wunsch. Doch beim Weltcup im französischen Tignes hat der 21-jährige Italiener zurückgeschlagen – und damit gleichzeitig Geschichte geschrieben.
19. März 2026
Von: dl
Tabanelli schnappte sich am Donnerstag seinen insgesamt zweiten Sieg im Freestyle-Weltcup. Den ersten feierte der junge Mann aus der Emilia-Romagna vor einem Jahr ebenfalls in Tignes – allerdings im Big Air. Dieses Mal war der ältere Bruder der verletzten Flora Tabanelli im Slopestyle erfolgreich und wirkte anschließend erleichtert.
Mit 83,31 Punkten setzte sich Tabanelli ganz knapp vor dem Norweger Birk Ruud (83,08) durch. Der Schweizer Andri Ragettli wurde Sechster. Bei den Olympischen Spielen war Tabanelli übrigens nicht über die Plätze 17 und 25 hinausgekommen. Seine Schwester Flora wurde nach der Bronzemedaille in Livigno am Kreuzband operiert.
Miro Tabanelli ist übrigens der erste Italiener, der im Slopestyle-Weltcup ganz oben steht. Damit zieht er mit Flora Tabanelli gleich, die im Februar 2025 dieses Kunststück bei den Damen geschafft hatte. Vor diesem historischen Tag in Tignes hatte kein männlicher italienischer Athlet jemals das Podium in dieser Disziplin erreicht.
Gasslitter im Finale dabei
Bei den Damen qualifizierte sich Maria Gasslitter am Donnerstagvormittag ebenfalls für das Slopestyle-Finale. Dort kam die junge Grödnerin am frühen Nachmittag allerdings nicht über 59,33 Punkte hinaus und landete auf Rang neun. Den Sieg holte die Britin Kirsty Muir (82,78). Am Freitagabend startet Gasslitter in Tignes im Big Air ihren nächsten Anlauf auf eine Top-Platzierung. Dort hatte sie in der Quali als Dritte aufgezeigt.Profil bearbeiten
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