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Maria Gasslitter in der Qualifikation in Livigno. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

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Maria Gasslitter in der Qualifikation in Livigno. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Zittern bis zum Schluss: Gasslitter zieht ins Finale ein

Der Grödnerin Maria Gasslitter ist etwas Besonderes gelungen: In der Qualifikation des Slopestyle-Wettbewerbs bei den Olympischen Spielen schaffte sie den Sprung in das Finale. Zuvor war am Samstag noch Zittern angesagt.

Ihr breites Lächeln sprach Bände: Als die Punkte von Sylvia Trotter eingeblendet wurden und damit feststand, dass die Neuseeländerin nicht mehr an Maria Gasslitter vorbeiziehen würde, sank letztere erleichtert in die Knie. Als Zwölftplatzierte musste die 19-Jährige aus St. Ulrich bis zum Schluss um die Teilnahme am olympischen Finale im Slopestyle bangen, am Ende war das Glück aber auf ihrer Seite. Damit steht auch fest: Ihre erste Saison auf der ganz großen Bühne könnte nicht besser laufen.


Nachdem Gasslitter sowohl in Snowmass (USA) als auch in Laax (Schweiz) ihre ersten Finalteilnahmen auf Weltcup-Niveau sammelte, legte sie nun bei den olympischen Wettkämpfen in Livigno nach. Unter anderem mit guten und langen Grabs wusste die Südtirolerin zu überzeugen und fuhr in der Qualifikation bereits in Lauf eins ihre beste Punktzahl ein (54,66). Dadurch lag sie zwischenzeitlich auf dem sechsten Rang.

Gu patzt, Gasslitter zittert

Im zweiten Lauf kam Gasslitter schließlich nur auf 51,03 Zähler – und musste anschließend gehörig zittern. Die Ukrainerin Kateryna Kotsar (13./50,78) oder auch die zuvor erwähnte Trotter (20./35,58) konnten sie aber nicht mehr abfangen. Unter Druck war übrigens auch die zweimalige Olympiasiegerin Ailing Eileen Gu. Die Chinesin, die 2022 in Peking Silber im Slopestyle gewonnen hatte, leistete sich in Lauf eins einen Patzer – der zweite Versuch musste also sitzen.

Ailing Eileen Gu hat im zweiten Lauf gezaubert. © ANSA / SERGEI ILNITSKY

Ailing Eileen Gu hat im zweiten Lauf gezaubert. © ANSA / SERGEI ILNITSKY


Die 22-Jährige lieferte jedoch ab und zog mit 75,30 Punkten ins Finale ein. Besser war nur die Titelverteidigerin Mathilde Gremaud, die Schweizerin kam auf 79,15 Punkte. Am Montag steht schließlich das Finale auf dem Programm. Gasslitter und Co. werden ab 12.30 Uhr in Livigno im Einsatz sein.

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