Wintersport

Stefania Constantini gewann Gold im Curling Mixed – und erwartet nun eine stattliche Prämie. © ANSA / Matteo Corner

Italien an der Spitze – So viel kassieren die Olympiasieger

Olympische Medaillen bringen nicht nur Prestige und Ruhm. Auch Prämien sind dabei ein allgegenwärtiges Thema und unterscheiden sich von Land zu Land. Italiens Athleten werden fürstlich entlohnt.

Unter den europäischen Verbänden ist Italien sogar einsame Spitze. Mit 17 Medaillen haben die Azzurri zwar deutlich weniger Edelmetall geschürft als Spitzenreiter Norwegen (37), doch das ändert an ihren Prämien nichts. Eine Bronzemedaille soll Berichten zufolge mit einer Prämie von 60.000 Euro entlohnt werden, eine Silbermedaille mit 90.000 Euro. Damit erwartet auch die Südtiroler Medaillengewinner Omar Visintin, Nadia Delago, Dorothea Wierer und Dominik Fischnaller ein Geldsegen.


Gelingt einem Athleten bei Olympia der ganz große Wurf, winken ihm oder ihr satte 180.000 Euro an Prämien. In Peking sind nur Short Trackerin Arianna Fontana und das Curling-Duo Stefania Constantini und Amos Mosaner in diesen Genuss gekommen.

Spanien top – Fillon Maillet sahnt ab
Zwar müsste Spanien im Erfolgsfall ebenso tief in seine Taschen greifen, angesichts einer einzigen Silbermedaille durch Snowboarderin Queralt Castellet halten sich die Ausgaben aber in Grenzen. Die Spanierin kassiert dem Vernehmen nach 60.000 Euro. Ein Olympiasieg wäre ihrem Nationalverband 90.000 Euro wert gewesen.

Hat gut lachen: Quentin Fillon Maillet. © APA/afp / JEWEL SAMAD

Quentin Fillon Maillet reist hingegen nicht nur mit fünf Medaillen nach Hause, vielmehr erwartet ihn auch eine stattliche Summe an Preisgeldern. In Frankreich kassiert ein Olympiasieger 65.000 Euro, 25.000 Euro werden an die Silber-Helden ausgezahlt, 15.000 Euro entfallen auf Bronze-Gewinner. Da der Biathlet zweimal Gold und dreimal Silber eroberte, stehen ihm Prämien von rund 205.000 Euro zu.

Blickt man auf den Medaillenspiegel, würde man meinen, dass der norwegische Verband angesichts von 37 Medaillen (16 davon in Gold) am meisten an seine Athleten auszahlen müsste. Tatsächlich gibt es für die Norweger aber keine explizit angeführten Olympia-Prämien. Johannes Thingnes Bø (viermal Gold, einmal Bronze) und Marte Olsbu Røiseland (dreimal Gold, zweimal Bronze) gehen als erfolgreichste Athleten ihres Landes also leer aus.

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