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„Es sind Feiertage, und da muss sich ihr jeweiliger Sport zeigen.“ © shutterstock

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„Es sind Feiertage, und da muss sich ihr jeweiliger Sport zeigen.“ © shutterstock

Kommentar: Die Hatz geht weiter, immer weiter

„Wie einst die Gladiatoren in Rom werden sie von hier nach da gejagt. Ohne Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten wie Weihnachten, Zeit mit der Familie zu verbringen oder in Ruhe abschalten können für einige, wenn auch wenige, Tage.“ Dolomiten-Sportchef Andreas Vieider spricht in einem Kommentar klare Worte über die Unruhezeit im Sport-Business.

Die Eishockeyspieler quer durch alle Ligen, die Fußballer des FC Südtirol, die Skifahrer Domme Paris, Florian Schieder, Christof Innerhofer, Langläufer Michael Hellweger oder auch Volleyballer Simone Giannelli: Es sind Feiertage, und da muss sich ihr jeweiliger Sport zeigen.


Verständlich, sitzen doch die Allermeisten von uns vor dem Fernseher und konsumieren neben den ewig gleichen Weihnachtsfilmen doch auch Sport ohne Ende. Was interessiert es uns, wenn die Topstars, aber auch viele „normale“ Mitläufer aus ihrem jeweiligen Privatleben gerissen werden zu Weihnachten? Sie sollen liefern, am besten täglich, und ihr eigenes Leben hinten anstellen.

Die Entwicklung ist bedenklich. Den Schalter umlegen und auf Null stellen – das ist nicht drin. Business geht vor, die Hatz geht weiter, immer weiter.

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