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Ein Langlauf-Doping-Skandal überschattet die WM in Seefeld. Auch Max Hauke (ganz rechts) ist davon betroffen. © APA / GEORG HOCHMUTH

Alle fünf Athleten geständig - Dürr beteuert: „Nicht verpfiffen“

Nach den beiden Österreichern und dem kasachischen Langläufer haben jetzt auch die beiden verhafteten Esten das Doping zugegeben. Derweil wehrt sich der durch seine Aussagen als Auslöser für die Doping-Razzien in Seefeld und Erfurt geltende Johannes Dürr dagegen, Max Hauke und Dominik Baldauf verraten zu haben.

Das sagte der 2014 selbst des Dopings überführte Langläufer am späten Donnerstagabend in der ORF-Sendung ZIB2 . „Ich kann alles nachfühlen. Das ist jetzt eine ganz schwere Zeit für die Jungs. Dass jetzt sozusagen der Eindruck entsteht, ich hätte da meine Freunde verpfiffen, ist einfach nicht richtig“, erklärte Dürr, der nach einer TV-Blutdopingbeichte im Jänner von der bereits ermittelnden Staatsanwaltschaft München einvernommen worden war. „Ich bin vor der Staatsanwaltschaft gewesen als Zeuge, ich habe als Zeuge wahrheitsgemäß aussagen müssen und habe da zu den Sachen, die mich betreffen, 2014, also vor fünf Jahren, ausgesagt.“

Alle fünf Athleten geständig

Die ÖSV-Langläufer Hauke und Baldauf waren am Mittwoch bei einer groß angelegten Polizeirazzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld unter Blutdopingverdacht festgenommen worden. Nach Geständnissen wurden sie am Donnerstag auf freien Fuß gesetzt. Ihnen drohen Anklagen wegen Sportbetrugs und auch sportrechtliche Sanktionen.

Dasselbe gilt für die beiden estnischen Langläufer. Sie hatten das Blutdoping erst im Laufe des Donnerstagabends, als letzte der verhafteten Athleten, zugegeben. Mittlerweile sind aber auch die Esten geständig.

Autor: cst/apa

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