
Eine junge Langläuferin hat dramatische Momente erlebt. © Instagram
Das Schicksal dieser 18-Jährigen bewegt den Wintersport
In der Wintersportwelt sorgt das Schicksal einer 18-jährigen Österreicherin für Aufsehen: Sie ist dem Tod nur knapp entronnen.
22. Juli 2026
Von: sportnews
Im zarten Alter von 18 Jahren steht man eigentlich noch ganz am Anfang der Karriere. Das war auch bei Katharina Engelhardt so. Die junge Österreicherin war eine talentierte Langläuferin, die im vergangenen Winter bei diversen FIS-Rennen ihr Können unter Beweis gestellt hat. Doch nun ging ihre Laufbahn auf tragische Art zu Ende.
Engelhardt erlitt bei einem Sommertraining zwei Herzstillstände und sprang dem Tod nur knapp von der Schippe. Ihre rührende Story teilte sie auf Instagram und berührte die Wintersportszene zutiefst. „Mein Leben hat sich von einem Tag auf den anderen verändert und man sieht, dass man für jeden Tag dankbar sein sollte“, schreibt die Langläuferin.
„Die Ärzte dachten, ich würde es nicht schaffen.“ Katharina Engelhardt
Dann erzählt Engelhardt ihre Geschichte. „Während eines Trainings habe ich zwei Herzstillstände erlitten!“ Noch vor Ort musste der Teenager reanimiert, ins Spital gebracht und ins künstliche Koma versetzt werden. Die Situation sei kritisch gewesen, so die Langläuferin. „Selbst die sehr guten Ärzte in Linz dachten, ich würde es nicht schaffen. Aber sie haben sich geirrt, weil ich es geschafft habe.“
Herzmuskelentzündung als Ursache
Die Österreicherin erzählte, dass sie sich bereits einige Tage vor diesem Unglück unwohl gefühlt habe. Wenig später wurde der Grund dafür herausgefunden: „Die Ärzte stellten eine Herzmuskelentzündung fest.“ Auch deshalb richtet Engelhardt einen eindringlichen Appell an ihre Kollegen und Kolleginnen: „Bitte passt nach einer Infektion immer auf euch auf.“Engelhardt selbst konnte die Intensivstation bereits nach einer Woche verlassen, ihr wurde ein Defibrillator eingesetzt. Eine Rückkehr in den Leistungssport ist für sie aber ausgeschlossen – und die junge Karriere somit zu Ende. „Trotzdem bin ich dankbar, dass ich weiter normalen Sport machen kann.“ Und sie lebt – das ist nach diesem Unglück das Wichtigste.
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