
Die Norwegerin denkt an ihre Zukunft. © ANSA / ANDREA SOLERO
Denkt dieser Langlauf-Star an das Karriereende?
Eine der großen norwegischen Wintersportlerinnen blickt Richtung Milano Cortina 2026 – und spricht dabei über das Ende ihrer Karriere.
30. Dezember 2025
Von: tu
Nach dem Rücktritt von Therese Johaug ist die Heidi Weng zur zentralen Figur im norwegischen Langlauf geworden. Gegenüber TV2 bestätigte Weng, dass die Olympischen Spiele 2026 sehr wahrscheinlich ihre letzten sein werden – ohne jedoch bereits ein konkretes Karriereende festzulegen. „Ich bin inzwischen die Älteste im Team“, sagt sie, auch wenn sie sich körperlich weiterhin konkurrenzfähig fühlt.
Sportlich steht für die erfahrene Norwegerin ein Ziel klar im Vordergrund: eine weitere olympische Medaille. Seit Bronze im Skiathlon von Sotschi 2014 blieb ihr der Sprung aufs Podest bei Olympia verwehrt – in Pyeongchang 2018 kam sie nicht über Rang acht hinaus, Peking 2022 verpasste sie coronabedingt komplett. Umso größer ist die Motivation für Milano Cortina, zumal Weng mit der Val di Fiemme beste Erinnerungen verbindet: Dort gewann sie 2013 ihren ersten WM-Titel mit der Staffel.
Die Norwegerin würde dem Sport fehlen. © AFP / CHRISTOF STACHE
Entscheidend sei da vor allem die Gesundheit: „Wenn ich fit bin, ist alles möglich. Nach der Tour de Ski ist es für mich extrem wichtig, nach Hause zu kommen. Dort finde ich die größte Ruhe – das war eigentlich immer so. Ich fahre heim, erhole mich und gönne mir zwischen den Rennen etwas Pause. Das ist für mich enorm wichtig.“
Wie es nach Olympia weitergeht, lässt Weng bewusst offen. „Ich habe innerlich eine Entscheidung getroffen – aber manchmal verschiebt man sie noch um ein Jahr“, sagt sie.
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