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Kronzeuge im Doping-Skandal: Johannes Dürr © SID / ALBERTO PIZZOLI

Dürr-Enthüllungen: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

Die Dopingbeichte des österreichischen Skilangläufers Johannes Dürr könnte strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Die Staatsanwaltschaft München I prüft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Unbekannt wegen der Anwendung von Dopingmethoden.

Das bestätigte die Münchner Oberstaatsanwältin Anne Leiding. Die Staatsanwaltschaft München ist eine für Doping zuständige Schwerpunktstaatsanwaltschaft. „Die unbekannten Personen, die am Zeugen Johannes Dürr Dopingmethoden angewandt haben, können sich strafbar gemacht haben“, teilte Leiding mit.

Der bei Olympia 2014 in Sotschi des Epo-Dopings überführte Dürr hatte in der ARD-Reportage „Die Gier nach Gold - Der Weg in die Dopingfalle“ als erster Wintersportler überhaupt Blutdoping in Deutschland eingeräumt. Er habe unter anderem in Hotels in Oberhof, München und Irschenberg Blut abgenommen und später zurückgeführt bekommen, sagte der 31-Jährige. Seine Doping-Helfer will der Niederösterreicher nicht namentlich nennen. Mit Eigenblutdoping habe er 2013 nach dem Tipp eines Konkurrenten begonnen.

Autor: sid

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