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Teresa Stadlober, Österreichs zurzeit beste Langläuferin. © APA / BARBARA GINDL

Ein Todesfall erschüttert Österreichs Star-Langläuferin

Während Norwegens Langlauf-Asse am Wochenende in Lahti ihr Weltcup-Comeback nach über einmonatiger Pause geben, wird Österreichs Star von einem Todesfall erschüttert.

Teresa Stadlober, die mit über 150 Weltcuprennen und 3 Podestplätzen die Top-Langläuferin ihrer Nation ist, muss nämlich den unerwarteten Tod ihres Servicemannes Rudolf Janach vor einer Woche verkraften.


„Die Tour-Müdigkeit steckt noch ein wenig in den Beinen, und die Hiobsbotschaft über das Ableben von Rudi hinterließ Spuren. Für Rudi werde ich mein Bestes geben und versuchen, mich wieder in den Top Ten zu platzieren“, meinte Stadlober vor ihrem Einsatz am Samstag im einzigen Skiathlon vor der WM.

Anfang Jänner noch zusammen bei der Tour de Ski
Besonders tragisch: Anfang Jänner haben sich Stadlober und der 66-jährige Janach bei der Tour de Ski noch zusammen über den 9. Rang gefreut, wenige Tage später ist Janach gestorben. Die Todesursache ist nicht bekannt.

„Seit ich im Weltcup unterwegs bin, war Rudi in meinem Serviceteam eine fixe Größe, wie auch bei der gerade beendeten Tour de Ski“, schrieb Stadlober auf Social Media. „Dein eingebrachtes Know-how wird mich weiter unterstützen. Dass du nicht mehr da bist, ist unfassbar und erfüllt mich mit großer Traurigkeit.“

Langlaufstar Stadlober (rechts) und ihr Servicemann Janach.


Janachs Wissen war im Langlauf-Zirkus sehr gefragt. Wie die Kleine Zeitung berichtet, soll ihm sogar einmal ein kleines Büchlein gestohlen worden sein, in dem er seine Wachsmischungen notiert hatte. Weil seine Daten in einer Art Code niedergeschrieben waren, konnten die Diebe – man vermutete die Russen dahinter – nichts damit anfangen. Und so war das Büchlein wenige Tage später wieder an seinem rechten Platz.

Autor: det

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