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Nach einem Jahr Pause kehrt der Langlauf-Weltcup mit drei Rennen nach Toblach zurück. © am

Große Neuerungen im Langlauf-Zirkus

Nachdem es im vergangenen Winter erstmals seit elf Jahren keinen Langlaufweltcup in Toblach gab, ist die Langlaufhochburg im Hochpustertal zurück im Weltcupkalender. Zudem gibt es ein City-Event in Mailand.

Einige Neuheiten gibt es im Langlaufweltcup in der Saison 2022/2023. Die traditionellen Schlussetappen der Tour de Ski finden weiterhin in Lago di Tesero und auf der Alpe Cermis statt. Zusätzlich werden zwei weitere Weltcupstationen in Italien ausgetragen. Nachdem der Vertrag mit der deutschen Stadt Dresden ausgelaufen war, erhielt Mailand den Zuschlag für einen der zwei Stadtsprints im Weltcup. Am 21. und 22. Januar wird es in der Mailänder Innenstadt einen Einzel- und einen Teamsprint geben.


Nach einer einjährigen Abstinenz vom Langlaufweltcup ist Toblach mit drei Weltcuprennen zurück im Kalender, dies obwohl es eine Zeit lang schlecht um eine Rückkehr Toblachs in den Weltcup stand. Die Ausrichtung eines normalen Weltcups ist generell um einiges kostspieliger als eine Tour de Ski, bei der die FIS weit mehr an Sponsorengeldern mitbringt. Vom 3. bis zum 5. Februar findet in der Nordic Arena ein Skating Sprint, ein Einzelstartrennen über zehn Kilometer, sowie eine Staffel statt. Toblach wird die Generalprobe für die Weltmeisterschaft im slowenischen Planica sein. Der Weltcup beginnt traditionell im finnischen Ruka am 25. November 2022 und endet in Lathi am 26. März 2023.

Künftig werden die selben Distanzen für Männer und Frauen gelaufen. © Harald Wisthaler

3 Etappen in Italien
Drastische Neuerungen vom FIS Kongress in Mailand gibt es im Reglement, erstmals laufen die Frauen dieselben Distanzen als die Männer. Dafür wurden einige Rennstrecken der Männer verringert. Fortan wird über 10 Kilometer (Einzelstart), 20 Kilometer (Skiathlon/Verfolgung) und 50 Kilometern (Massenstart) gelaufen.

Der scheidende FIS Präsident Vegard Ulvang erklärte, dass die kommende Saison ein Test sei, um zu verstehen, welche Distanzen sich am besten für beide Geschlechter eignen würden. 57 Prozent aller Nationen stimmte für eine Gleichberechtigung bei den Distanzen. Unter anderem stimmten Italien, Österreich und Russland dagegen. Bei den anstehenden Weltmeisterschaften in Planica werden noch die alten Distanzen verwendet, für 2025 könnten erstmals die neuen Streckenlängen bei einer Großveranstaltung gelaufen werden.

Zudem soll es ein neues Format für die Vergabe der Weltcuppunkte geben. Weitere Änderungen umfassen mehr Startplätze im Weltcup für kleinere Nationen und die Verankerung der Mixed-Staffel im Weltcupkalender.

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