o Langlauf

Schmerzvolle Erfahrung am Lavazéjoch. © Social Media

Im Fleimstal: Skilanglauf-Olympiasieger landet im Spital

Südtirol und das Trentino sind für Biathleten und Langläufer willkommene Trainingsziele. Für einen Olympiasieger nahm der Aufenthalt hierzulande jedoch kein gutes Ende.

Herrliches Wetter, herrliche Berge, ideale Möglichkeiten, sich auf den Rollerski für die neue Saison fitzumachen: Das dachte sich auch der finnische Langläufer Iivo Niskanen, der in der letzten Woche mit seinem Team am Lavazèjoch an der Grenze zu Südtirol ein Trainingslager einlegte. Bis zur letzten Einheit des Camps ging alles gut, dann passierte jedoch ein Malheur.


Wie Niskanen auf Social Media schreibt, sei er mit einem Bus des russischen Teams – das ebenfalls im Trentino trainierte – zusammengeprallt. „Er bemerkte mich nicht und wir wichen schließlich in die gleiche Richtung aus.“ Klingt brutal, am Ende kam der zweifache Olympiasieger jedoch mit leichten Verletzungen davon. Mit drei Stichen musste Niskanen genäht werden, er selbst spricht mit Humor von einer „kleinen Oberflächenrenovierung“.

Niskanen lobte die Ärzte: „Der Service war erste Klasse.“ © Social Media


Stark: Nach dem Unfall wurde der Langläufer von den russischen Athleten ins Krankenhaus von Cavalese gebracht. „Der Service dort war erste Klasse“, schwärmt Niskanen. In seiner Karriere gewann der 29-Jährige 2014 im Teamsprint und 2018 über 50 Kilometer die Goldmedaille bei Olympischen Spielen. 2017 wurde er in Lahti zudem Weltmeister.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2021 Sportnews - IT00853870210
//add embeds for inline videos