
Johannes Høsflot Klæbo ließ erneut alle hinter sich. © APA/afp / PAR BACKSTROM
Immer wieder Klæbo: Norweger dominiert weiter
Johannes Høsflot Klæbo ist auch nach den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo erfolgshungrig. Beim Weltcup im schwedischen Falun stand der Norweger erneut zuoberst.
01. März 2026
Von: leo
Bei den Winterspielen im Fleimstal schrieb Klæbo mit sechs Goldmedaillen olympische Geschichte. Anstatt sich eine wohlverdiente Pause zu gönnen, läuft der Norweger weiter von Sieg zu Sieg. Nachdem er am Samstag in Falun schon den Sprint für sich entschied, gewann er 24 Stunden später auch den Skiathlon.
Seine Konkurrenten aus dem eigenen Land um Harald Østberg Amundsen versuchten am Sonntag alles, um Klæbo abzuschütteln und einen Sprint zu vermeiden. Der 29-Jährige biss sich jedoch sowohl im klassischen Stil als auch im Freistil an die Fersen seiner Konkurrenten fest. So kam es in einer Sechsergruppe zu einem Schlussspurt, bei dem der Norweger einmal mehr seine Endschnelligkeit ausspielte. Er verwies Amundsen und Martin Nyenget, ebenfalls ein Norweger, auf die Plätze zwei und drei. Das beste Ergebnis aus italienischer Sicht fuhr Davide Graz ein, der mit knapp einer Minute Rückstand Zwölfter wurde.
Heißer Kampf bei den Frauen
Viel Spektakel bot auch das Rennen der Damen, das von der Norwegerin Heidi Weng gewonnen wurde. Nachdem zunächst eine große Gruppe das Geschehen bestimmte, lancierte Weng auf der letzten Skating-Runde eine Attacke, der nur Frida Karlsson (Schweden) und Jessie Diggins (USA) folgen konnten. Es kam zum Schlussspurt, in dem Weng den längeren Atem hatte.Das Podest mit Jessie Diggins, Heidi Weng und Frida Karlsson. © ANSA / Pär Bäckström
Für die 34-Jährige war es der erste Sieg im Weltcup seit über vier Jahren. Letztmals hatte sie sich am 4. Jänner 2022 in einem Massenstart durchgesetzt. Als beste Azzurra landete Caterina Ganz auf Platz 38.
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