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Federico Pellegrino ist der absolute Topstar in Italiens Langlaufteam. © APA / BARBARA GINDL

Italiens Star-Langläufer gehen ungewöhnliche Wege

Das italienische Langlaufteam bekommt ein völlig neues Gesicht. Mittendrin ein Toblacher Trainer und zwei Stars, die einen ungewöhnlichen Weg einschlagen.

In Italiens Langlauf-Lager bleibt kein Stein auf dem anderen. Im Hinblick auf die kommende Olympia-Saison wurde das Team ordentlich umgekrempelt. Ein Südtiroler spielt dabei eine zentrale Rolle, nämlich Alfred Stauder. Der Toblacher ist der neue Sportchef der Langläufer. Damit wird Stauder, der in der letzten Saison noch den Nachwuchs betreute und früher auch schon Cheftrainer bei den Langläufern war, eine große Aufgabe zuteil.


„Ich werde zusammen mit meinem Team alles geben“, wird der Toblacher auf der Webseite des italienischen Wintersportverbandes zitiert. „Vor allem ist es uns wichtig, die Langlaufbewegung in Italien zum Wachsen zu bringen, insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Olympischen Spiele. Im Frühling werden wir Bilanz zur letzten Saison ziehen“, ist Stauder schon voller Tatendrang.

Pellegrino und De Fabiani wandern aus
Die große Neuigkeit betrifft aber nicht Alfred Stauder, sondern die beiden italienischen Stars Federico Pellegrino und Francesco De Fabiani. Sie werden die Vorbereitung auf die anstehende Saison nämlich nicht mit dem Team der Azzurri bestreiten, sondern nach Russland „auswandern“. Zusammen mit den russischen Topstars Gleb Retivych, Sergej Ustjugov, Artem Maltsev und Evgeniy Belov feilen die beiden Azzurri schon ab Mai an ihrer Form. Diese internationale Trainingsgruppe, die unter der Leitung von Russland-Trainer Markus Cramer arbeiten wird, hat zum Ziel, die Athleten bestmöglich auf Olympia vorzubereiten.

Sobald die Saison beginnt, werden sich Pellegrino (16 Siege im Weltcup) und De Fabiani (neun Podestplätze) wieder dem italienischen Team anschließen. Eine etwas andere Vorbereitung also, die aber durchaus Sinn ergibt: Die beiden Ausnahmekönner sind zurzeit die einzigen Langläufer mit Weltklasse-Niveau in Italiens Team, deshalb fehlen die Vergleichsmöglichkeiten. Mit der internationalen Trainingsgruppe werden diese nun geschaffen.

Schlagwörter: Wintersport

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