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Martin Johnsrud Sundby bei seinem jüngsten Auftritt im Pustertal (Foto: P. Teyssot)

Martin Johnsrud Sundby war in Toblach gedopt

Der norwegische Langlauf-Star Martin Johnsrud Sundby verliert wegen zwei positiver Dopingtests seine Gesamtsiege 2015 im Weltcup und bei der Tour de Ski 2015. Auch der dritte Platz aus der Vorsaison in Toblach wird annulliert.

Am 8. Januar 2015 verließ Sundby die Nordic Arena in Toblach als lachender Drittplatzierter. Drei Tage später kürte er sich am Cermis zum Tour-Sieger. Sein Ergebnis im Hochpustertal und folglich auch der Gesamtsieg wurden dem Skandinavier nun allerdings aberkannt. Auch sein Ergebnis Wochen zuvor in Davos und der erste Platz im Gesamtweltcup wurden gestrichen.

Sowohl in Toblach, als auch in Davos war Sundby positiv auf das Asthmamittel Salbutamol getestet worden. Der Internationale Ski-Verband hatte darin jedoch keinen Dopingverstoß erkannt und zunächst entschieden, keine weiteren Maßnahmen gegen Sundby zu ergreifen. Dagegen hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur Einspruch eingelegt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab der Intervention nun recht, annullierte die entsprechenden Ergebnisse und sperrte Sundby für zwei Monate ab dem 11. Juli 2016.


In der Nordic Arena wieder am Start


Diese Sperre wird der Norweger allerdings verkraften können, da er bereits zu Beginn des WM-Winters wieder startberechtigt ist. Er wird somit in Toblach versuchen, seinen Sieg aus der vergangenen Saison zu wiederholen, als er den Weltcupbewerb über 15 km für sich entschied.

Im kommenden Winter gastiert die Tour de Ski am 6. Jänner in Toblach, ehe am darauffolgenden Wochenende vom 14. bis 15. Jänner ein Weltcupetappe in der Nordic Arena geplant ist.



SportNews/Alexander Foppa

Autor: sportnews

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