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Norwegische Dominanz (v.l.): Sjur Roethe, Emil Iversen und Paal Golberg. © APA/afp / MARKKU ULANDER

Norweger dominieren beim Comeback

Beim Weltcup im finnischen Lahti feierten die norwegischen Skilangläufer ein Comeback nach Maß.

Die Norweger hatten sich Ende November nach dem Auftakt in Kuusamo komplett aus dem Weltcup zurückgezogen, um sich angesichts der Corona-Pandemie möglichst risikolos auf die WM (23. Februar bis 7. März) vorzubereiten. In Lahti ist die führende Langlauf-Nation erstmals wieder am Start.


Dabei ließen die Norweger kräftig aufhorchen: Beim Skiathlon im finnischen Lahti siegte Emil Iversen am Samstag vor gleich drei weiteren Norwegern. Nach 30 Kilometer (15km klassisch/15km Freistil) verwies Iversen im Schlusssprint seinen Landsmann Sjur Roethe auf den 2. Platz (+0,13 Sek.). Paarl Golberg landete auf Rang 3, Simen Hegstad Krueger holte den 4. Platz. Nach den Norwegern folgte der Russe Alexander Bolschunow.

Bei den Damen ging der Sieg an Therese Johaug. Die 32-Jährige feierte einen Start-Ziel-Sieg und setzte sich nach jeweils 7,5 km im klassischen sowie freien Stil vor ihrer Landsfrau Helene Marie Fossesholm (+28,1) durch.

Auch bei den Damen jubelten die Norwegerinnen (v.l.) Helene Marie Fossesholm, Therese Johaug und Heidi Weng © APA/afp / JUSSI NUKARI



Für Johaug war es der 77. Weltcup-Sieg, vor ihr liegt nur ihre große Landsfrau Marit Björgen (114). Heidi Weng als Dritte (+29,6) machte Norwegens Dreifacherfolg perfekt.

Azzurri sind in Lahti keine dabei. An diesem Wochenende stehen in Clusone die Italienmeisterschaften im Sprint und Teamsprint auf dem Programm.

Autor: am/sid

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