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Linn Svahn stürzte und verletzte sich. © Linn Svahn

Olympia-Favoritin im Verletzungspech

Die neue Saison hat noch nicht begonnen, dennoch gibt es wichtige Neuigkeiten zu vermelden: Eine heiße Goldanwärterin für die Olympischen Spiele in Peking muss sich einer Operation unterziehen.

Nach dem Wechsel von Stina Nilsson zu den Biathletinnen übernahm deren Landsfrau Linn Svahn die Vorherrschaft im Sprint der Langläuferinnen. Die 21-Jährige war zu Beginn der abgelaufenen Saison mit vier Siegen in ebenso vielen Rennen das Maß aller Dinge – sowohl in der klassischen als auch in der freien Technik. Alle rechneten mit einem ungefährdeten Sieg bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf. Das Schicksal machte ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung: Svahn stürzte beim Heimweltcup in Ulricehamn und lädierte sich die Schulter. Die Verletzung, die zunächst harmlos erschien, erwies sich als äußerst tückisch. Und so nahm Svahn zwar an der WM teil, wurde letzten Endes aber nur Elfte.


Anschließend pausierte sie nicht. Stattdessen bestritt sie weitere Rennen – eine Fehlentscheidung, wie sich nun herausstellte. Svahn muss nämlich fünf Monate vor den Winterspielen unters Messer. „Der Zeitpunkt ist natürlich nicht optimal. Aber ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ein chirurgischer Eingriff die einzige Möglichkeit ist, das Problem zu lösen“, betont Svahn in einer Pressemeldung des schwedischen Langlauf-Verbandes. „Es ist eine schwierige und ungewünschte Situation, aber ich tue alles, um noch stärker zurückzukommen.“

In den sozialen Medien gab Svahn einen privateren Einblick. „Ich habe nicht gedacht, dass der 6. Februar (der Tag des Sturzes, Anm. d. Red.) ein Tag sein würde, an den ich mich noch lange erinnern werde. Wir haben alles getan, um meine gebrochene Schulter zu behandeln, aber mehr ist nicht möglich“, schreibt Svahn: „Ich werde wiederkommen, muss aber erst meine Wunden lecken.“ Versehen ist der Text mit einem gebrochenen Herzen. Dieses beschreibt Svahns Gemütszustand wohl am besten.

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