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Andreas Veerpalu (links) wurde verurteilt. © AFP / FABRICE COFFRINI

Operation Aderlass: Langläufer verurteilt

Nach den Doping-Ermittlungen bei der Nordischen Ski-WM 2019 in Österreich ist der estnische Skilangläufer Andreas Veerpalu zu einer Bewährungsstrafe von fünf Monaten verurteilt worden.

Das Landesgericht Innsbruck befand den 27-Jährigen am Freitag in Abwesenheit des Sportbetrugs und der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit Doping schuldig, wie ein Gerichtssprecher bestätigte. Zudem muss der Sohn des Olympiasiegers Andrus Veerpalu eine Geldstrafe von 480 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


Das Dopingnetzwerk um den deutschen Sportarzt Mark S. wurde Anfang 2019 während der Nordischen Ski-WM in Seefeld im Zuge der „Operation Aderlass“ aufgedeckt. Seitdem sind in Innsbruck eine Reihe von Athleten mit Strafen belegt worden. Mark S. wurde im Januar in München zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt.

Veerpalu wurde außerdem Blutdoping mit Mittätern in den Jahren von 2016 bis 2019 vorgeworfen. Er war bei der Weltmeisterschaft in Seefeld festgenommen und nach einem Geständnis für vier Jahre gesperrt worden.

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