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Stefan Zelger macht Schluss. © APA/afp / JOE KLAMAR

Paukenschlag: Stefan Zelger beendet seine Karriere

Langläufer Stefan Zelger hat seine Karriere beendet. Das gab der 25-Jährige am Mittwoch offiziell bekannt.

„Es ist an der Zeit, dieses unvergessliche Abenteuer zu beenden. Seit mehr als einem Jahr finde ich nicht mehr die letzte Motivation, als Sportler weiterzumachen. Ich habe die Ziele erreicht, die ich mir als Kind gesetzt habe. Ich habe viele Freunde gewonnen und kann dieses Kapitel ohne Bedauern beenden“, schrieb Zelger auf Social Media.


Der Bozner ging insgesamt 41 Mal im Weltcup an den Start. Sein bestes Einzel-Ergebnis erzielte er im Vorjahr bei der Tour de Ski im Fleimstal, als er im Sprint in der klassischen Technik 16. wurde. Dazu kann Zelger im Team-Sprint drei Top-7-Plätze aufweisen. Mit Italiens Herren-Staffel landete er vor fast genau einem Jahr beim Weltcup in Lahti auf Rang 4.

In dieser Saison lief es nicht mehr rund
Vor zwei Jahren nahm er noch an der WM in Seefeld teil und konnte sich dort im Freistil-Sprint als 29. in den Top-30 klassieren. In dieser Saison lief es für den Allrounder aber nicht mehr nach Wunsch, auch weil er seit Sommer nicht mehr zum A-Kader zählt. Zelger gehörte zum Trainingsteam mit der Beizeichnung „Milano Cortina 2026“. In diesem befinden sich zahlreiche Talente, die bei den Olympischen Spielen vor der eigenen Haustür für Furore sorgen sollen. Nun zieht Zelger aber einen Schlussstrich.

Stefan Zelger war heuer nur ein Mal im Weltcup dabei (Platz 46 in Dresden). © Jeantet Stefano


„Dieser Lebensstil hat mir einfach nicht mehr gepasst“
Stefan Zelger

Auch gegenüber SportNews war Zelger für ein erstes Statement zu erreichen: „Dieser Lebensstil (auch das viele Reisen) hat mir einfach nicht mehr gepasst. Das Negative hat am Ende einfach überwogen. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören. Auch die Tatsache, dass ich nicht mehr im A-Kader bin, hat sicherlich eine kleine Rolle gespielt. Deswegen ging bei mir in dieser Saison auch nicht mehr viel zusammen. Trotzdem war es eine schöne und lehrreiche Zeit.“

Schlagwörter: Wintersport

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