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Sergey Ustiugov entschied das Rennen mit einem unwiderstehlichen Antritt für sich. © APA / GEORG HOCHMUTH

Russen sind in Lillehammer der Spielverderber

Die russischen Männer haben in Lillehammer in der Staffel einen Doppelsieg eingefahren. Die ersatzgeschwächten Norweger mussten sich mit Rang drei begnügen.

Ohne Superstar Johannes Høsflot Klaebo konnten sich Hans Christer Holund & Co. zunächst ein wenig absetzen, wurden dann aber von den beiden russischen Staffeln wieder eingeholt. Auf der Schlussrunde bildete sich ein Quintett mit der deutschen und der zweiten norwegischen Staffel, die dem Antritt von Ustiugov allerdings nicht folgen konnten. Auch Andrey Melnichenko hatte nichts entgegenzusetzen und musste seinem internen Kontrahenten den Vortritt lassen. Norwegen schnappte sich immerhin die Plätze drei und vier.

Bei den Damen waren die Gastgeberinnen angeführt von einer entfesselten Therese Johaug dagegen konkurrenzlos: Auf den ersten beiden Ablösungen konnten die Kontrahentinnen zwar noch mithalten, doch spätestens als Johaug in die Loipe ging, war die Messe gelesen. Sie distanzierte die restlichen Staffeln und gab der Schlussläuferin Heidi Weng einen komfortablen Vorsprung mit. Die Norwegerin verwaltete diesen gekonnt und trudelte mit über einer Minute Vorsprung über die Ziellinie. Das Podest komplettierten die USA, bei denen Jessica Diggins als Schlussläuferin glänzte. Rang drei ging an Schweden.

Sowohl im Herren-Rennen als auch bei den Damen stellte Italien keine Staffel. Die Azzurri bereiten sich zurzeit auf die nächste Weltcup-Station in Davos vor.

Autor: leo

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