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Der Bus musste mit einem Kran geborgen werden. © Screenshot

Russisches Langlauf-Team schrammt an Tragödie vorbei

Die Tour de Ski wurde am Neujahrstag mit den Sprint-Bewerben im Val Müstair (Schweiz) eingeläutet. Bereits im Vorfeld war es zu einer schrecklichen Szene gekommen.

Den Sieg beim ersten Tour-de-Ski-Event im Val Müstair holte sich der Aostaner Federico Pellegrino. Aber auch der zweitplatzierte Alexander Bolshunov dürfte sich ein bisschen wie ein Sieger gefühlt haben: Sein russisches Team hat nämlich keine einfachen Tage hinter sich. Unmittelbar vor Beginn der Tour de Ski in der Schweiz war ein Teambus der Russen nämlich in einen Verkehrsunfall verwickelt, der wie durch ein Wunder glimpflich ausgegangen ist.


Wie das Schweizer Portal Blick.ch berichtet, habe sich das Unglück in der Nacht auf Dienstag ereignet. Ein russischer Teambus war in Richtung Livigno (Provinz Sondrio) unterwegs, wo sich zahlreiche Langläufer den Feinschliff für das Tour-Highlight holten. Auf einer vereisten Straße entlang eines Stausees unmittelbar nach der Schweizer Grenze geriet der Bus dann ins Schleudern, drehte sich und stürzte schließlich 50 Meter das Steilufer hinunter. Glücklicherweise blieb der Kleinbus im Eis stecken, weshalb sich die Insassen selbst befreien und den Notruf wählen konnten.

Keine Athleten im Bus
Die 6 Unfallopfer hatten Glück im Unglück: Sie kamen mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon. Wie russische Medien berichten, sollen in den Unfall keine Athleten verwickelt gewesen sein. Beim Kleinbus soll es sich um das Fahrzeug der Service-Leute handeln. Bis der Unfallwagen mit einem Kran geborgen wurde, dauerte es bis in die frühen Morgenstunden. „Wir sind schockiert, aber froh, dass alles in Ordnung ist“, erklärt der Deutsche Marcus Cramer, Trainer des russischen Teams. Die Tour de Ski ist also an einer Tragödie vorbeigeschlittert.

Autor: det

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