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Francesco De Fabiani hört auf. © APA/afp / JURE MAKOVEC

o Langlauf

Francesco De Fabiani hört auf. © APA/afp / JURE MAKOVEC

„Schwer, zu akzeptieren“: Italienischer Langlauf-Held hört auf

Federico Pellegrino hat nach dem letzten Winter seine Karriere beendet. Ein Wegbegleiter des erfolgreichsten italienischen Langläufers des letzten Jahrzehnts machte es ihm nun gleich.

Zwei WM-Medaillen, 16 Weltcup-Podestplätze (darunter drei Siege) und elf Starts bei Olympischen Spielen: Das sind die beeindruckenden Zahlen der Karriere von Francesco De Fabiani, der sich mit 33 Jahren nun aber vom Langlaufsport verabschiedet. „Es ist der Moment gekommen“, schreibt der Mann aus dem Aostatal in den sozialen Medien.


„Nach so vielen Jahren, in denen ich einem Traum nachgejagt bin, gereist bin, geschuftet, gelitten, mich gefreut habe, gestürzt und wieder aufgestanden bin, habe ich mich dazu entschlossen, meine Karriere als Leistungssportler zu beenden“, erklärt De Fabiani. „Es ist keine Entscheidung, die sich leicht in Worte fassen oder akzeptieren lässt. Der Langlaufsport war für eine sehr lange Zeit mein Leben. Er hat mir alles gegeben: Emotionen, Freundschaften, Reisen, Siege, Niederlagen, Medaillen, Enttäuschungen, unvergessliche Tage und andere, die ich am liebsten auslöschen würde.“

Zeit für ein neues Leben

Der Italiener spricht in seinem Beitrag schwierige letzte Jahre an. So absolvierte er in der vergangenen Saison nur sechs Weltcup-Rennen – ohne jemals in die Punkteränge zu laufen. Den letzten Podestplatz errang er – wie so oft – mit Federico Pellegrino im Team-Sprint im März 2023. „Ich habe versucht, diese Flamme am Brennen zu halten, in meinem Inneren noch die Motivation, die Kraft und die Unbeschwertheit zu finden, die man braucht, um auf diesem Niveau zu bestehen. Aber irgendwann muss man den Mut haben, wirklich in sich hineinzuhören“, erklärt De Fabiani.

Feierten viele gemeinsame Erfolge: Federico Pellegrino und Francesco De Fabiani © APA / BARBARA GINDL

Feierten viele gemeinsame Erfolge: Federico Pellegrino und Francesco De Fabiani © APA / BARBARA GINDL


Wie seine Zukunft aussehen wird, lässt er offen. „Danke Langlaufsport, denn er hat mich als Athlet und als Mensch geprägt. Ich weiß noch nicht genau, was mich erwartet, aber ich weiß, dass all das, was ich erlebt habe, für immer ein Teil von mir bleiben wird.“

Mit Pellegrino und De Fabiani verliert der italienische Langlaufsport die zwei schillerndsten Figuren der letzten Jahre. Die entstandene Lücke wird die neue Generation um Davide Graz und Elia Barp zu schließen versuchen.

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