o Langlauf

Nächster norwegischer Corona-Fall auf der Seiser Alm. © simenkruger/social media

Seiser Alm: Nächster Langlauf-Star positiv getestet

Wenige Tage vor den Olympischen Winterspielen in Peking muss das norwegische Langlauf-Team den nächsten Corona-Fall verkraften.

Wie der Skiverband am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mitteilte, wurde auch der zweimalige Olympiasieger Simen Hegstad Krüger positiv auf das Coronavirus getestet, ein Olympia-Start des 28-Jährigen ist nahezu ausgeschlossen. Nachdem Coach Arild Monsen am Montag positiv worden war, hatten auch Staffel-Weltmeisterin Heidi Weng und Anne Kjersti Kalva positive PCR-Tests. Auch ihr Einsatz in Peking ist ungewiss. Für die Langlaufnation Norwegen ein herber Schlag.


„Es ist unglaublich traurig. Es hat auch Auswirkungen auf die gesamte Mannschaft. Ich muss sagen, dass das keinen Spaß mehr macht. Es ist hart, sehr hart“, sagte Langlauftrainer Espen Bjervig. Die Norweger bereiten sich auf der Seiser Alm vor.

„Es ist unglaublich traurig. Es hat auch Auswirkungen auf die gesamte Mannschaft. Norwegens Langlauftrainer Espen Bjervig

Krüger, der 2018 in Pyeongchang Gold im Skiathlon und mit der Staffel gewann, habe keine Symptome. Am 6. Februar sollte Krüger im Skiathlon laufen und wieder um Gold kämpfen. Diese Chance bekommt er nun nicht. Im Extremfall könnte Krüger erst in 15 Tagen nach China fliegen, sagte Mannschaftsarzt Øystein Andersen: „Es ist eine extreme Situation. Wir müssen den Schaden, so gut es geht, begrenzen.“

Simen Hegstad Krüger wurde positiv getestet. © APA/AFP / CHRISTOF STACHE


Krüger teilte sich bis zum gestrigen Mittwoch mit Harald Østberg Amundsen ein Zimmer, so dass ein weiterer Fall dazukommen könnte. Beide sind in Quarantäne. Kurz vor Olympia (4. bis 20. Februar) positiv getestete Athleten müssen insgesamt vier negative PCR-Tests vorlegen, um in China einreisen zu dürfen.

Norwegens Langläufer gelten in der Pandemie als sehr vorsichtig und haben im vergangenen Winter auch auf Wettkämpfe verzichtet, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Komplikationen gibt es nun auch bei der Anreise, weil die Sportler als enge Kontaktperson des positiv getesteten Trainers gelten. Nach China soll es nun am 31. Januar und damit später als zunächst geplant gehen.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH