
Lieferten sich über 42 Kilometer einen spannenden Kampf (v.l.): Julia Kuen, Martina Di Centa und Martina Bellini. © Newspower.it
Südtiroler überzeugen beim 42. Gsieser Tal Lauf
Die 42. Ausgabe des Gsieser Tal Laufs bot am Wochenende im Gsieser Tal hochklassigen Langlaufsport – und mittendrin starke Leistungen aus Südtirol. Bei besten Bedingungen und einer perfekt präparierten Strecke lieferten sich einheimische Topathleten packende Duelle über 30 und 42 Kilometer im Skatingrennen.
01. März 2026
Von: pm
Im 42-km-Rennen der Frauen sorgte die Südtirolerin Julia Kuen (Team Futura) für eines der Highlights aus heimischer Sicht. Gemeinsam mit Martina Di Centa arbeitete sie sich im Rennverlauf an die zunächst führende Elisa Gallo heran. Nach einer starken Aufholjagd musste sich Kuen im Zielsprint nur knapp geschlagen geben und belegte einen hervorragenden zweiten Platz. Vor heimischem Publikum unterstrich sie damit einmal mehr ihre Klasse auf der Langdistanz.
Den Sieg schnappte sich Martina Di Centa, hinter Kuen schaffte es auch Martina Bellini auf das Podest. Das Rennen war sehr anspruchsvoll“, erklärte Siegerin Di Centa. „Wir haben nach einem größeren Rückstand im ersten Teil eine gute Aufholjagd gestartet. Wir haben alles gegeben, und im Finale konnte ich mich schließlich durchsetzen.“
Hofer und Costa wissen zu überzeugen
Auch Biathlet Lukas Hofer, der sich vor Kurzem die Silbermedaille in der Team-Staffel bei Olympia schnappte, zeigte eine starke Leistung. Der Montaler hielt sich lange in der Spitzengruppe des 42-km-Rennens und belegte am Ende den starken Rang fünf – nur zwölf Sekunden hinter dem Sieger Giovanni Ticcò. Für Hofer war das Rennen zugleich ein Härtetest vor der Weiterreise zum nächsten Weltcup in Kontiolahti (Finnland). Ebenfalls zu überzeugen wusste der Nordische Kombinierer Samuel Costa, der 15. wurde.Biathlet Lukas Hofer aus Montal (vorne) beendete das Rennen über 42 Kilometer auf dem fünften Platz. © Newspower.it
Bei den Rennen über 30 Kilometern siegten Edoardo Forneris bei den Männern und Emma Schwitzer bei den Frauen. Am Ende überwog bei allen die Freude. „Es war eine fantastische Ausgabe. Ende Februar solche Schneeverhältnisse zu haben, war unser großes Glück“, meinte Walter Felderer, der langjährige Präsident des Organisationskomitees.Profil bearbeiten
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